Bauarbeiten

Größte Baustelle in Bördeland: Wohnpark in Eggersdorf wächst

Seit dem Spatenstich am 4. Juni hat sich auf der Baustelle im Ortsteil Eggersdorf schon vieles getan. Im Herbst 2022 sollen die Arbeiten an den 32 altersgerechten Wohneinheiten abgeschlossen sein.

Von Klaus-Dieter Schmidt
Blick übers Baufeld: Auf 7000 Quadratmetern im Ortszentrum von Eggersdorf entstehen 32 Wohneinheiten und eine Tagespflege.
Blick übers Baufeld: Auf 7000 Quadratmetern im Ortszentrum von Eggersdorf entstehen 32 Wohneinheiten und eine Tagespflege. Fotos: Klaus-Dieter Schmidt

Eggersdorf - Zügig begannen die Bauschaffenden nach dem Spatenstich am 4. Juni mit den Fundamentarbeiten für die ersten Wohnblöcke. Mit entsprechender Technik wurden auf Bördelands größter Baustelle Gräben für die Streifenfundamente ausgehoben und die Zwischenräume mit Isolierglasschotter ausgefüllt.

Anschließend rollten weiße Betonfahrzeuge an. Immerhin sollen laut Projekt hier 1000 Kubikmeter Beton verarbeitet werden. Mittels einer Betonpumpe erfolgte die Fundamentverfüllung.

Inzwischen sind für vier Wohnblöcke die Grundplatten bereits gegossen. Auf zwei von ihnen, die an der Reformstraße stehen, konnte nach Aushärtung des Betons schon mit dem Setzen der Steine begonnen werden.

Blockheizkraftwerk soll 66 Tonnen CO2 sparen

Bei dem dritten Wohnblock, der sich ebenfalls an der Reformstraße befindet, laufen noch umfangreiche Fundamentarbeiten, denn hier war ein Erdaustausch erforderlich. Nach Fertigstellung werden sich in dieser Straße dann drei dreigeschossige Wohnblöcke mit 21 Wohneinheiten befinden.

Weitere Fundamentarbeiten erfolgten für zwei zweigeschossige Wohnhäuser für acht Wohnungen an der Tränkestraße, die inzwischen abgeschlossen sind.

Auch das Blockheizkraftwerk ist bereits rohbaufertig. Es soll für Strom und Wärme sorgen und kann jährlich etwa 66 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

Bauunternehmer Matthias Domke und Bauingenieur Uwe Lechowski koordinieren die Bauabläufe und sorgen für einen zügigen Arbeitsablauf inklusive Materialbereitstellung und vorbereitenden Vermessungsarbeiten.

Bauherrin Babock sagt: „Es läuft alles super!“

Wie geht es dann weiter? Nach erfolgreicher Fundamentfertigung beginnt das Setzen des Stützmauerwerkes. An zwei Wohnblöcken in der Reformstraße herrscht hier schon eine rege Bautätigkeit und die Konturen der Hausfassade lassen sich bereits erkennen.

Auftraggeber für den altersgerechten Wohnpark mit einem Investitionsvolumen von 4,4 Millionen Euro ist die Pflegedienststation Lebensgeister aus Eggersdorf, die von Ramona Babock und ihrer Tochter Jana geführt wird. Auf einem ehemaligen Hofgrundstück im Dorfzentrum lassen sie 32 Wohneinheiten für ältere Menschen und eine neue Tagespflege errichten. Zum bisherigen Bauablauf äußerte sich Bauherrin Jana Babock: „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und Leistungen der Bauschaffenden. Es läuft alles super!“

Erinnert sei nochmals an die Ausführungen von Projektentwickler Achim Laucke, die er zur Eröffnung des umfangreichen Bauprojektes machte: „Von den über vier Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland konnten bisher nur wenige Privilegierte in solchen Wohnanlagen leben, wie wir sie bauen.“ Das Projekt in Eggersdorf sei deshalb nicht nur für das Dorf wichtig, sondern für Deutschland. Es soll ein Vorzeigeobjekt für das Wohnen der Zukunft sein und der Projektentwickler propagiert für ähnliche Vorhaben.