Freizeit

Im heißen Sand von Barby

Die Vorbereitungen für „Beach on Fire“ Ende Juli in Barby sind abgeschlossen. Die Organisatoren kündigen einen prominenten Gast aus der Feuerwehr-Szene an.

Von Jan Dahms
32 Mannschaften von Feuerwehren und anderen ehrenamtlichen Einsatzkräfte werden Ende Juli zum Volleyballturnier ?Beach on Fire?   in Barby erwartet.
32 Mannschaften von Feuerwehren und anderen ehrenamtlichen Einsatzkräfte werden Ende Juli zum Volleyballturnier ?Beach on Fire? in Barby erwartet. Archivfoto: Bianca Oldekamp

Biere - Der Sand im Barbyer Beach-Center wird glühen – angesichts der sportlichen Wettkämpfe, die dort in wenigen Tagen ausgetragen werden. Am 31. Juli soll die vierte Ausgabe des Volleyballturniers „Beach on Fire“ stattfinden. Am vergangenen Wochenende trafen sich deshalb die Organisatoren zur letzten Besprechung vor dem Wettkampf.

Turnier wird immer bekannter

„Jetzt ist alles durchgeplant“, verkündet Maik Habedank von der Ortsfeuerwehr Biere. In Zusammenarbeit mit seinen Kollegen von den Freiwilligen Feuerwehren Schönebeck und Ranies wurde das Sportereignis 2018 ins Leben gerufen. Seitdem wird das Turnier immer bekannter. Insgesamt 32 Mannschaften haben sich diesem Jahr für die Spiele angemeldet. Unter den geltenden Corona-Auflagen haben sich im letzten Jahr noch 17 Teams getroffen. Im Jahr 2019 waren es 22 Mannschaften, wie die Veranstalter mitteilen. Die Wettkampfplätze in diesem Jahr waren heiß begehrt. „Seit zwei Wochen sind wir schon ausgebucht“, freut sich Habedank.

Wettkampf für ehrenamtliche Sicherheitskräfte

Die Teams setzen sich, wie schon in den vergangenen Jahren, aus ehrenamtlichen Mitarbeitern von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zusammen. So wollen beispielsweise die Vorjahressieger von der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes im Salzlandkreises ihren Titel verteidigen. Nach Angaben der Organisatoren kommen die Mannschaften außerdem vom Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und den freiwilligen Feuerwehren, alle größtenteils aus Sachsen-Anhalt. Teilnehmen wird etwa ein Team vom Technischen Hilfswerk aus Magdeburg und eine Mannschaft aus Helmstedt, so die Veranstalter. „Aber auch ein Team aus Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern macht wieder mit“, verrät Maik Habedank. Das sei das Team mit der weitesten Anreise, meint er.

Teamvorstellung im Video

Obwohl in gut zwei Wochen den ganzen Tag auf Sand gespielt wird, gelten nicht die Beachvolleyball-Regeln, sondern die Regeln für Hallenvolleyball. Das habe zwei einfache Gründe, erklärt Maik Habedank von der Ortsfeuerwehr Biere „Die Regeln können die meisten, und sie sind einfacher.“ Bevor es Ende Juli für die ehrenamtlichen Mitarbeiter sportlich wird, können in diesem Jahr die teilnehmenden Teams mit der Kamera kreativ werden. Sie können ein Vorstellungsvideo der Mannschaft einreichen. Unter allen Einsendungen werde dann ein Notfallrucksack verlost, gibt Maik Habedank von der Ortsfeuerwehr Biere bekannt.

Promi aus der Feuerwehr-Szene dabei

Zum sportlichen Ereignis in gut zwei Wochen Barbyer Beach-Center wird es außerdem einen prominenten Besuch aus der Feuerwehr-Szene, verrät der Mitorganisator. Der mehrmalige Weltmeister im Feuerwehrsport, Joachim Posanz, wird das Volleyball-Turnier in Barby besuchen. „Er wird aber nicht mitspielen“, sagt Maik Habedank. Die Veranstalter von „Beach on Fire“ rechnen in diesem Jahr mit etwa 450 Sportlern und Zuschauern. Um die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten, sollen sich die Teilnehmer und das Publikum vorher testen oder impfen lassen. Es werde vor Ort auch eine Kontaktnachverfolgung etwa mit der Luca App geben, betont Habedank.

Hüpfburg und Infostände

Abseits des sportlichen Turniers wird auch etwas für die Kinder geboten. Laut Organisatoren soll eine Hüpfburg aufgeblasen werden. Außerdem gebe es Infostände von den teilnehmenden Organisationen, teilt Maik Habedank von der Ortsfeuerwehr Biere mit. Für das „Beach on Fire“ Volleyball-Turnier in Barby scheint also tatsächlich alles vorbereitet zu sein. Nur das Wetter muss jetzt noch für ein Volleyball-Wettkampf im Sand passen.