Eggersdorf l Zahlreiche Besucher nahmen am Sonnabend die künstlerischen Werke von Inge Hildebrandt, Elke Rahn und Heimke Hornich in der Eggersdorfer Heimatstube in Augenschein. Pünktlich um 15 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Ronald Lindemann, die inzwischen vierte Vernissage des Vereins. Mit großer Wertschätzung ging er auf die 25 gezeigten Kunstwerke ein, bedankte sich bei den Kunstschaffenden für ihre Ausstellungsbereitschaft und überreichte ihnen einen Blumenstrauß.

Anschließend berichtete Heimke Hornich über die künstlerische Tätigkeit und Zusammenarbeit, die sie mit ihren befreundeten Damen schon seit Jahren pflegt. „Wir richten unser Augenmerk vorrangig auf die naturalistische Darstellung. Es soll auf unseren Bildern so aussehen, wie es jeder sieht und wie man es erlebt“, so ging es aus ihren Worten hervor.

Dies unterstrich auch der über die Kreisgrenzen bekannte Künstler Hans Both aus Calbe, der es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, bei der Ausstellungseröffnung anwesend zu sein. Besonders lobend äußerte er sich über die Ausformung und das Arrangement der Blumenmotive von Inge Hildebrandt. Die Liebe zur Darstellung der Situation bewunderte er in den Landschaftsbildern von Heimke Hornich. Große Beachtung schenkte er den detailgetreuen Bleistiftzeichnungen von Elke Rahn.

Bilder

Motivation

Zu den Besuchern zählten auch die Hobbymalerinnen Claudia Horch und Renate Däumichen, die bereits ihre Kunstwerke 2015 und 2016 der Öffentlichkeit in der Heimatstube gezeigt haben. Sie schätzten ein, dass die Ausstellung wieder eine Motivation für das weitere eigene künstlerische Schaffen sei. Der Verein ist auch weiterhin bestrebt, Kunstschaffenden Gelegenheit zu bieten, in der Galerie des Vereins auszustellen.

Was wäre aber eine Ausstellungseröffnung ohne Musik? Und die bot der Mann von Inge Hildebrandt mit seiner Gitarre und natürlich seiner Stimme. Er ist unter dem Namen Hansi Hildebrandt hinreichend bekannt und gab den Anwesenden eigene Kompositionen und unter anderem auch Lieder von Reinhard May zum Besten. Und nach jedem Lied ertönte dann spontan der Ruf: „Und noch eins!“ Auch für diesen Kunstgenuss gab es viel Beifall und Anerkennung.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung über die Telefonnummern (0 39 28) 8 22 93 bei Ronald Lindemann und (0 39 28) 8 24 00 bei Klaus-Dieter Schmidt besucht werden.