Schönebeck l Die Antwort war dann doch ganz einfach. Volksstimme-Leser Günter Merling berichtete von einem sonderbaren Loch in der Heinrich-Heine-Straße, das mit Warnzäunen gesichert sei. „Am Zugang zum Kurpark von der Heinrich-Heine-Straße aus habe ich einen abgesperrten Bereich festgestellt. Dort ist ein Teil des Fußweges eingebrochen, und darunter ist ein größerer Hohlraum erkennbar.“

Der Leser wandte sich mit einer Bitte an die Redaktion: „Können Sie herausfinden, was dort passiert ist beziehungsweise wodurch das Loch verursacht wurde? Ich würde mich über eine Antwort oder einen Bericht in der Volksstimme freuen.“

Die Redaktion reichte die Anfrage von Günter Merling an die Pressestelle das Rathauses weiter. Von dort kam nun Antwort, die Sprecher Hans-Peter Wannewitz übermittelte. Demnach ist eine Bürgerin am 7. Oktober dieses mit ihrem Auto beim Wenden mit einem Rad auf dem Gehweg eingebrochen. Es tat sich daraufhin ein Loch mit einer Größe 90 Zentimeter Länge, 60 Zentimeter Breite und ungefähr 140 Zentimeter Tiefe auf. „Bei der Ursachenforschung wenige Tage später durch den Städtischen Bauhof wurde festgestellt, dass sich unter dem Gehweg ein alter gemauerter Kanal befindet, der nicht mehr in Betrieb ist und der an einer maroden Stelle brüchig war, so dass auch der Gehweg dort nachgegeben hat“, schrieb die Stadt auf die entsprechende Anfrage der Volksstimme.

Der Städtische Bauhof Schönebeck wurde nun beauftragt, das entstandene Loch fachgerecht mit Beton zu verschließen und den Gehweg wiederherzustellen.