Abschied als Pfarrer der Kirchengemeinde Schönebeck-Land / Dankesworte an und Wünsche für Matthias Porzelle

"Mensch, der Verbindungen schafft und verbindlich ist"

Von Heike Liensdorf

Bad Salzelmen l "Alles nur wegen dir", sagte Pfarrer Kohtz zu Matthias Porzelle und ließ seinen Blick durch den voll besetzten Saal des Parkhotels Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM) in Bad Salzelmen schweifen. "Ein voller Saal", ein Saal voller Wegbegleiter und Mitstreiter von Matthias Porzelle. Der Pfarrer wurde am Sonntag in der St.-Johannis-Kirche aus der Pfarrstelle Schönebeck-Land verabschiedet (wir berichteten). Beim Kaffeetrinken blieb Zeit für Zukunftswünsche und Dankesworte.

So sagte Wolf-Michael Feldbach im Namen des Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen Danke für die Mitgliedschaft von Matthias Porzelle im Vorstand. "Auch, wenn du nicht immer bei den Treffen warst, die Gründe waren plausibel", meinte er schmunzelnd und fügte hinzu: "Schön war es trotzdem." Zwar sei es nun schade, dass Porzelle nicht mehr dabei ist. Dafür kenne man nun aber den Superintendenten gut, der hoffentlich die Salzemer Kirche nicht aus den Augen verliert.

In seiner Amtszeit sei in Welsleben sehr viel bewegt worden, lobte Hans-Jürgen Korn. Das Pfarrhaus ist saniert, die Kirche wird derzeit saniert. Viele junge Familie haben den Weg zur Kirche gefunden. "Wir haben immer an einem Strang gezogen", so der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Welsleben. "Heute heißt es nun Abschiednehmen. Die Zeit mit dir hat uns gut getan." Siegfried Dorn, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates St. Johannis Salzelmen, sagte: "Mit Matthias Porzelle ist ein Mensch gekommen, der Verbindungen schafft und verbindlich ist. Das hat uns gefreut." Man habe auch vorher schon konstruktiv gearbeitet, aber mit ihm umso mehr. Er habe Frische versprüht und Brücken geschlagen.

Matthias Porzelle dankte, dass er so freundlich auf- und angenommen wurde. "Ich denke, dass mein Weggang keine Lücke hinterlassen wird, sondern das alle taff genug sind, das zu stemmen", so der Pfarrer, der bald Superintendent des Kirchenkreises Egeln sein wird. Porzelle dankte denjenigen, die ihn im Dienst begleitet haben, die in den Gemeinden Verantwortung wahrgenommen haben, die Mitarbeitenden und den Musikern in den Gemeinden sowie "meiner lieben Familie".

Vom Frauenkreis Biere gab es für Matthias Prozelle einen Gutschein, damit er seinem Hobby - der Jagd - nachgehen kann. Exakt 124 Euro. Aus gutem Grund: "Weil Sie so viele Gemeinden als Superintendent des Kirchenkreises übernimmst", erklärte Schwartz.