Barby l Vermutlich wurden die Findlinge vom Wasser- und Schifffahrtsamt mit schwerer Technik aus der Fahrrinne geräumt. Die tonnenschweren Steine sind ein Import aus der Eiszeit, die erst bei Niedrigwasser zutage traten. Ebenso findet man im Flussgrund sogenannte Elbeichen, die zum Teil mehrere Tausend Jahre alt sein können. Sie lagen unter relativem Luftabschluss in Sand und Schlamm und überdauerten so die Zeit. Jetzt werden Luft und Sonne die alten Hölzer zerbröseln, die im Laufe der Jahre ganz schwarz wurden. Es gab schon Versuche von Holzsammlern, die Eichenstücke zu verfeuern. Was aber misslang: Das Holz brennt nur sehr schwer.

Am Dienstag, 14. August, zeigte der automatische Elbpegel am Barbyer Stadthafen 27 Zentimeter an - Tendenz weiterhin fallend. Die Güterschifffahrt ist auf dem Fluss schon seit Monaten eingestellt.