Sie können am 28. September von 10 bis 16 Uhr besucht werden

• Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG

• BaP Stainless Steel Solutions GmbH

• Behrend – Stapler- und Gerätetechnik GmbH & Co. KG

• Druck & Werbung Reichelt

• Formen- und Werkzeugbau GmbH

• Hempelmann Schönebeck Haustechnik

• LaserPunkt GmbH

• Lorenz-Lackierungen GmbH & Co. KG

• Metallbearbeitung Mierwald

• Mitteldeutsche Wäscherei GmbH

• Nesseler & Co. Holzhandel GmbH

• Schirm GmbH

• Stadtwerke Schönebeck GmbH

• Stahl- und Metallbau Hruschka

• TC – Techno Center GmbH

• ThyssenKrupp Presta Schönebeck GmbH

• TM Group

• TRG Cyclamin GmbH

• Werkzeug Schultze

• Werkzeugbau GmbH Schönebeck

Der „Tag der offenen Unternehmen“ kann kommen?
Mario Babock:
Ja, auf jedem Fall. Ich freue mich. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ein riesen Berg Arbeit, der allerdings auf viele Schultern verteilt wurde. Da wurden Prospekte entwickelt, Busfahrpläne erstellt, Streckenführungen auskundschaftet und viele Gespräche geführt. Die Teilnehmer werden ständig auf dem Laufenden gehalten. In den Firmen werden Interviews geführt und kleine Filme für eine Ankündigung im lokalen Fernsehen erstellt. Und in den Firmen geht es erst richtig los! Da versucht anscheinend jeder, diesen Tag zu einem Erlebnis zu machen. Toll, so viel Power hätte ich nicht erwartet.

Hat bislang alles geklappt?
Eigentlich schon. Aber auf Grund der großen Teilnehmerzahl mussten wir einen zweiten Bus chartern. Somit können wir nun den Besucher an den Haltepunkten zirka alle 45 Minuten abholen. Also acht Runden an diesem Tag. Zu dem bekannten amerikanischen Schulbus gesellt sich ein hübscher Ikarus-Bus.

Was hätte im Vorfeld anders laufen können, müssen?
Es war nicht einfach, den Wirtschaftsrat in flammende Begeisterung zu setzen. Sicherlich ist es auch einfacher, aus kleinen Schritten Erfolge zu machen. Hier geht es aber nicht um uns als Wirtschaftsrat, sondern um ein nachhaltiges Erlebnis. Nachdem dann der Funke an alle über gesprungen war, kam das gesamte Team in Fahrt.

Für welche Unterstützung sind Sie dankbar – vielleicht auch, weil Sie damit nicht gerechnet haben?
Wie immer an der Stelle begibt man sich bei der Nennung in Gefahr, jemanden zu vergessen. Daher lobe ich mal stellvertretend die Mitarbeiter Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt.

Sie raten, sich einige wenige Betriebe für einen Besuch herauszusuchen. Sechs Stunden sind doch aber lang?
Schon, aber mathematisch nicht zu schaffen mit 20 Firmen und acht Busrunden. Diese Veranstaltung soll kein Dauerlauf sein. Jeder Besucher sollte sich ein wenig vorbereiten und eine Auswahl treffen. Die Firmen werden sich im Vorfeld in der Volksstimme vorstellen beziehungsweise im Werbefilm einen kleinen Vorgeschmack geben. Jeder Besucher hat unterschiedliche Interessen oder verfolgt an diesem Tag ein anderes Ziel. Da ist weniger mehr.

Mit der Mittelstands- und Regionalmesse ist das Handwerk nie warm geworden. Nun stellt der Wirtschaftsrat, in dem das Handwerk stark vertreten ist, selbst etwas auf die Beine.
Es geht nicht darum, wer etwas macht ... Wir Handwerker und Mittelständler haben halt andere Interessen und Ziele als die Gesundheits- und Sozialbranche. Es ist nur eine Frage, wie lange man für diese Erkenntnis braucht. Nicht umsonst gibt es Fachmessen. Sicherlich ist es ein übergreifendes Thema. Vielleicht ist es auch zu früh für unser Schönebeck. Viele kleine Städte leben bereits die lokale Verbundenheit und bereichern somit die regionale Wirtschaft. Um das aber voranzutreiben, muss der Bürger erst mal wissen, wo er in der Nähe was bekommt. Er soll sich die Frage beantworten, warum arbeite ich außerhalb, obwohl in Schönebeck Stellen frei sind. Dieser Tag soll uns dieser Idee ein Stück näher bringen.

Wie sieht Ihr persönlicher Tag am „Tag der offenen Unternehmen“ aus? Fahren Sie reihum? Ihr Betrieb zeigt sich ja auch.
Uns werden die Besucher beim Arbeiten über die Schulter sehen können. Wir sind es gewohnt, in erstaunte Gesichter zu blicken, wenn Leute zum ersten Mal bei uns sind. Ich werde es mir sicher nicht nehmen lassen, eine Runde mit dem Bus zu fahren und den Geschichten der „Reiseleiter“ vom Industriemuseum zu lauschen. Die meiste Zeit werde ich aber in meinem Betrieb sein. Ich hoffe auf viele neugierige Besucher, die die „BaP Familie“ kennen lernen wollen.