Flutkatastrophe

Salzlandkreis bietet Hilfe bei Hochwasser an

Schlimme Bilder aus dem Westen Deutschland. Der Salzlandkreis möchte nun unkomplizierte Hilfe anbieten.

18.07.2021, 18:41 • Aktualisiert: 19.07.2021, 10:17
Nach der Hochwasser-Katastrophe im Erftkreis gehen die Aufräumarbeiten weiter. Bei den Bergungsarbeiten der zerstörten Autos in Erftstadt-Liblar kommen auch Sonar, Bundeswehrpanzer und Taucher zum Einsatz:
Nach der Hochwasser-Katastrophe im Erftkreis gehen die Aufräumarbeiten weiter. Bei den Bergungsarbeiten der zerstörten Autos in Erftstadt-Liblar kommen auch Sonar, Bundeswehrpanzer und Taucher zum Einsatz: Foto: imago images/Future Image

Staßfurt/Schönebeck (vs)  - Die schrecklichen Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Tagen haben auch den Salzlandkreis zur Hilfe in der Hochwasserkatastrophe veranlasst.

„Landrat Markus Bauer hat die Hilfe des Salzlandkreises und auch der Kommunen mit den verfügbaren Kapazitäten dem Innenminister mit einem Schreiben zugesichert. Landrat und Bürgermeister verständigten sich darüber“, teilte Kreissprecherin Marianne Bothe auf Volksstimme-Anfrage mit. „Die Koordination der Hilfe liegt zentral beim Land Sachsen-Anhalt. Hier werden die Anfragen aus dem Katastrophengebiet entgegengenommen und mögliche Hilfen organisiert.“

Am Donnerstag hätte es bereits eine Anfrage an den Salzlandkreis zur Unterstützung bei der Trinkwasserversorgung gegeben. „Unsere angebotene Hilfeleistung musste aber letztlich nicht in Anspruch genommen werden“, so Bothe.

Die Zahl der Toten bei der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands liegt mittlerweile bei über 150. Besonders betroffen sind die Eifel und der Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Aber auch Gebiete in Nordrhein-Westfalen sind betroffen.