Problem

Schönebeckerin hat Ärger mit der gelben Tonne

Das Unternehmen wurde informiert, passiert sei bisher nicht viel. Der Entsorger verspricht: "Wir kümmern uns"!

Von Paul Schulz
Überquellende Gelbe Tonnen: Ein ekliges Problem.
Überquellende Gelbe Tonnen: Ein ekliges Problem. Symbolfoto: dpa

Schönebeck. „Irgendwann weiß man ja auch gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Müll“, sagt die Schönebeckerin Karin Gulatz. Ihr Problem: Ihre am Sammelplatz an der Valentin-Feldmann-Straße abgestellte gelbe Tonne wurde nicht ausgeleert. Leerungstermin durch das Abfallentsorgungsunternehmen PreZero Service Sachsen-Anhalt war der 3. Mai, also vergangene Woche Montag. 

Alle übrigen Tonnen wurden laut Karin Gulatz an diesem Tag auch entleert, nur ihre nicht. „Ich habe seitdem jeden Tag bei dem Unternehmen angerufen und mich erkundigt, wann die Tonne nun entleert wird. Mir wurde gesagt, dass die Kollegen informiert werden, aber passiert ist seitdem nichts“, bedauert Karin Gulatz am Montag gegenüber der Volksstimme. Verwunderung beim EntsorgungsunternehmenAlso bei PreZero nachgefragt. Mitarbeiter Sven Drechsler reagiert verwundert. 

Keine Erklärung 

„Die Kollegen waren ja vor Ort. Das kann ich mir auch nicht erklären, warum die Tonne dann nicht mit entleert wurde“, sagt Drechsler. Er ergänzt aber: „Wir haben gerade Leute in der Nähe. Ich rufe direkt an und sage ihnen, dass sie da noch mal vorbeischauen sollen.“ Das Problem von Karin Gulatz sollte sich damit erledigt haben. Auch im April berichtete die Volksstimme bereits über ein Problem rund um Abfall. Leser Andreas Zierau wandte sich da an die Redaktion in Schönebeck, weil in dem Mehrfamilienhaus, in dem er wohnt, die Kapazitäten für die gelbe Mülltonne sehr begrenzt waren. 

In der betreffenden Wohnanlage in der Straße Am Stadtfeld in Schönebeck lag ein Berechnungsfehler vor, wie Unternehmenssprecher Boris Ziegler erklärte. Doch PreZero reagiert schnell und unbürokratisch und schaffte Abhilfe. Sie stellten eine weitere Tonne zur Entsorgung des Verpackungs- und Plastikmülls zur Verfügung, womit das Problem von Andreas Zierau gelöst war.