Schönebeck l Autofahrer in Schönebeck müssen sich in den nächsten Tagen und Wochen auf einige Änderungen und Einschränkungen gefasst machen. Grund dafür sind mehrere Baumaßnahmen zur Straßensanierung.

So beginnen am Montag Sanierungsarbeiten an der Frohser Brücke. Hier wird der bituminöse Deckenbelag zunächst abgefräst und anschließend neu hergerichtet, teilt Stadtsprecher Frank Nahrstedt mit. Die Arbeiten an der Brücke sollen am 6. November fertiggestellt werden. Bis dahin ist der Knotenpunkt, also der Anschlussbereich zur Brücke von Wilhelm-Hellge-Straße, Am Stremsgraben und aus Frohse kommend voll gesperrt.

Kreisverkehr zur Hälfte gesperrt

Parallel zur den Arbeiten an der Brücke, jedoch eine Woche später beginnend, wird eine weitere Maßnahme in Angriff genommen. Vom 19. Oktober bis Ende des Jahres wird nämlich durch die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) der Kreisverkehr am Knoten Wilhelm-Dümling-Straße/Am Stremsgraben saniert. Um Beeinträchtigungen für Autofahrer möglichst zu beschränken, werden die Arbeiten in zwei aufeinander folgenden Bauphasen realisiert. So kann der Verkehr per Ampelregelung jederzeit über die „Hälfte“ des Kreisverkehrs geführt werden, wo gerade nicht gebaut wird, teilt Peter Mennicke, Sprecher des Landesverkehrsministeriums, mit.

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Begonnen wird mit dem westlichen Teil des Kreisverkehrs. Für die Zufahrt zum Gewerbegebiet an der Wilhelm-Dümling-Straße (Richtung A 14) wird eine Umleitung über die Magdeburger und die Hohendorfer Straße eingerichtet, da die Dümling-Straße während der Arbeiten gesperrt ist.

Sanierung des östlichen Teils

Ist dieser Abschnitt fertiggestellt, erfolgt die Sanierung des östlichen Teils. Die Zufahrt zur Straße Am Stremsgraben ist über die ausgeschilderte Umleitung Magdeburger Straße-Welsleber Straße-Wilhelm-Hellge-Straße gewährleistet, informiert Mennicke. Wenn alles nach Plan läuft, dann ist bis dahin auch die Maßnahme im Bereich der Frohser Brücke abgeschlossen, so dass der Stremsgraben uneingeschränkt befahren werden kann.

Obwohl sich die Stadt Schönebeck und die LSBB mit den Arbeiten abgestimmt haben, dürfte es vor allem im Zeitraum vom 19. Oktober bis zum 6. November zu Beeinträchtigungen für Fahrer kommen. Während dieser drei Wochen ist nämlich die Frohser Brücke noch voll gesperrt und der Kreisverkehr an der Wilhelm-Dümling-Straße/Am Stremsgraben zur Hälfte. Das bedeutet, dass der Verehr, der nach Magdeburg rollt oder von dort kommt, entweder vermehrt durch Frohe fließt oder eben über den zur Hälfte gesperrten Kreisel mit Ampelregelung. Mit Verzögerungen muss also durchaus gerechnet werden.

„Mit Beendigung der städtischen Baumaßnahme (Frohser Brücke) erfolgt durch die LSBB die Sanierung der anderen halben Kreisverkehrsanlage Stremsgraben in östlicher Richtung, sodass der Verkehr aus dem Gewerbegebiet ‚Stremsgraben‘ wieder über die Frohser Brücke und Wilhelm-Hellge-Straße geführt werden kann“, so Stadtsprecher Frank Nahrstedt.

Erneuerung von Bushaltestellen

Insgesamt investiert das Land Sachsen-Anhalt rund eine Million Euro in das gemeinschaftliche Projekt mit der Stadt. Denn mit der Sanierung des Kreisverkehrs ist es nicht getan. Ergänzend sollen nämlich auch Bushaltestellen und die Entwässerungsanlagen erneuert werden, so Verkehrsminister Thomas Webel (CDU).

Darüber hinaus soll im nächsten Frühjahr die Magdeburger Straße vom neu sanierten Kreisverkehr bis zur Kreuzung Hohendorfer Straße/Welsleber Straße saniert werden. Auf etwas mehr als einem Kilometer der Straße werden die oberen Schichten des Fahrbahnbelages sowie die Fahrbahnmarkierungen erneuert.