Schönebeck (pc/ns) l Zum Einstieg in das Wahlforum, bei dem sich die vier Kandidaten um das Amt des Schönebecker Oberbürgermeisters präsentierten, hatte Moderator Olaf Koch ein Schönebeck-Quiz vorbereitet. Jeder der Kandidaten zog zufällige Fragen. Den Anfang machte der Amtsinhaber Bert Knoblauch (CDU). Die Frage, wer denn der Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie sei, konnte Knoblauch prompt und korrekt beantworten. „Das ist Herr Horstmann, der Gerard Oskamp vergangenes Jahr abgelöst hat“, wusste Bert Knoblauch.

AfD-Kandidat Steffen Baumann hatte Probleme mit der Frage, in welchem Ortsteil der Roland steht. „Da muss ich raten. Ich würde sagen Ranies“, so Baumann. Tatsächlich steht der Roland aber in Plötzky. Auch die zweite Frage, bei der Baumann die Bürgermeister von Gommern und Bördeland nennen sollte, konnte er nicht beantworten. „Da muss ich passen“, sagte Baumann. Er sei durch Familie und ehrenamtliche Tätigkeiten zu sehr eingebunden, um sich damit zu befassen. Der Bürgermeister der Gemeinde Bördeland ist Bernd Nimmich (SPD) und in Gommern ist Jens Hünerbein (parteilos) Bürgermeister.

Knoblauchs zweite Frage: „Welche Fraktionen sind derzeit im Stadtrat vertreten?“ Woraufhin er SPD, CDU, AfD, Linke und die Bunte-Fraktion korrekt aufzählte.

Ins Straucheln geriet indes Felix Leue (parteilos) bei der Frage, wie alt Schönebeck ist. Immerhin: „Frohse ist älter“, wusste er. Dass die Elbe-Stadt bald ihre 800-Jahr-Feier begeht, war ihm nicht eingefallen. Dass es sich beim „iMUSEt“ um das Industriemuseum handelt, war für ihn kein Problem. Träger des Museums ist übrigens der Verein Industriemuseum Schönebeck/Elbe e.V. – Erlebniswelt Technik und Innovation“.

Stadtrat Olaf Ziem (parteilos) hatte keine Mühe, Solepark und Bauhof als Eigenbetriebe der Stadtverwaltung aufzuzählen. Schönebecks Einwohner schätzte er mit 31.000 in etwa richtig. Dass es seit einigen Jahren aber sogar mehr Zu- als Wegzüge gibt, hatte er nicht gewusst.