Baden

Wann die Sanierung des Schönebecker Freibades stattfindet

Bis sich die Schönebecker wohl wieder im eigenen Freibad abkühlen können, dauert es noch ein wenig.

Von Paul Schulz 14.07.2021, 16:49
Frühestens im Sommer 2024 wird die Sanierung des Schönebecker Freibades abgeschlossen sein.
Frühestens im Sommer 2024 wird die Sanierung des Schönebecker Freibades abgeschlossen sein. Foto: Archiv/Jan Iven

Schönebeck - Bis die Schönebecker sich wieder im Freibad abkühlen können, werden noch rund drei Jahren vergehen. Frühestens im Sommer 2024 soll die Sanierung der Anlage abgeschlossen sein (Volksstimme berichtete). Der Zeitplan befindet sich derzeit in der Bearbeitung und wird in Abstimmung mit den Projektbeteiligten erstellt, teilt Stadtsprecher Frank Nahrstedt auf Nachfrage mit.

Einen groben Überblick gibt es aber schon. So sollen noch dieses Jahr die Planungsleistungen vergeben werden. Im nächsten Jahr sollen dann die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen erarbeitet werden. Im Jahr 2023 sollen dann die Sanierungsarbeiten beginnen, so Nahrstedt. Im Sommer 2024 wird – wenn alles nach Plan läuft – geöffnet.

Ein detaillierter Bauablaufplan liegt zwar noch nicht vor, doch grob ist schon klar, was erledigt werden muss. So müssen die für die Wasseraufbereitung nötigen Umwälzpumpen ausgetauscht und die Beckenbeschichtung sowie die Überlaufrinnen erneuert werden, informiert Frank Nahrstedt. Auch alle wasserführenden Rohrsystem müssen inspiziert und gegebenenfalls ausgetauscht oder erneuert werden.

Steuer- und Regeltechnik muss instandgesetzt werden

Darüber hinaus müsse die Steuer- und Regeltechnik des Freibades instandgesetzt werden. Auch Filteranlagen müssen zum Teil erneuert werden, ebenso die „Wassergroßspielgeräte“, wie es im Verwaltungsdeutsch heißt. Von Becken, Rohren und Technik abgesehen sollen auch alle Gebäude renoviert und die Umkleidekabinen umgebaut werden. Zudem soll die Barrierefreiheit verbessert werden, so der Stadtsprecher.

Auch der im August 2020 gegründete Förderverein Freibad Schönebeck wird mitunter einbezogen. Im Oktober vergangenen Jahres fand die erste gemeinsame Beratung mit dem Oberbürgermeister und dem zuständigen Dezernat und Sachgebiet statt. Dabei wurden erste Ideen ausgetauscht sowie weitere gemeinsame Schritte sondiert, so Nahrstedt.

Laut der Initiatorin des Vereins, Anne Schönemann, ist der Verein derzeit bestrebt, die Gemeinnützigkeit zu erhalten. „Wir haben in unserer Satzung Formulierungsfehler gehabt, weswegen wir noch nicht als gemeinnützig eingestuft worden sind“, erklärt Schönemann. Also soll in den nächsten Wochen eine Mitgliederversammlung stattfinden, um die Satzung abzuändern. „Schließlich wollen wir als gemeinnützig anerkannt werden, um auch Spendenquittungen ausstellen zu können“, sagt Anne Schönemann. Die ersten Spender würden nämlich schon in den Startlöchern stehen.

Der Förderverein soll indes vor allem bei der Erstellung eines Nachnutzungskonzeptes involviert werden. Außerdem wolle man sich um das ganze „drumherum“ kümmern, so Anne Schönemann. „Ob die Errichtung von Sitzbänken und eines Volleyballfeldes, da wollen wir uns mit einbringen. Auch um künftige Pflegemaßnahmen wie Rasenmähen könnten wir uns kümmern.“

Das befürwortet die Stadt. So teilt Frank Nahrstedt mit: „Im weiteren Verfahren zur Bauausführung, vor allem in Bezug auf die Ausstattung des sanierten Freibades, wird es weitere Abstimmungen (mit dem Förderverein; Anm. d. Red. ) geben. Ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit Stadt und Förderverein steht noch aus.“