Staßfurt/Güsten l Der Besuchermagnet am Mai-Feiertag war natürlich das 6. Kirschblüten- und Frühlingsfest. Rund 60 Händler und Gastronomen, Firmen und Vereine, Einrichtungen und Parteien waren der Einladung des einheimischen Gewerbevereins nach Staßfurt gefolgt und säumten mit ihren Ständen das Ufer des schmucken Stadtsees.

So bunt wie der Anblick des Familienfests, so unterhaltsam auch die Künstler auf der Bühne. Ob Platzkonzert des JBO oder Auftritt der Egelner Tänzerinnen. Sie alle konnten sich des Beifalls der dankbaren Zuschauer ebenso sicher sein, wie der Profi der Unterhaltungskunst Entertainer Trompeti, in der Salzstadt längst kein Unbekannter mehr. Mit Sandy Landgrabe feierte zudem ein Helene-Fischer-Double aus Bernburg Premiere beim Kirschblütenfest.

Aber auch in Dörfern wie Atzendorf und Neundorf engagierten sich Menschen, um den 1. Mai in geselligen Runden zu feiern.

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Der TSV Neundorf beispielsweise ludt zur acht Kilometer langen Runde um den Ochsenberg ein. Anschließend erwartete die Teilnehmer wieder ein buntes Kulturprogramm, gestaltet von Sportlern wie Männerchor, Feuerwehr und Schützengilde des Ortes.

In Atzendorf startete die ZLG ihr traditionelles Breitensportereignis, der Radwanderung in den Frühling. In diesem Jahr führte die Rundfahrt nach Staßfurt zum Fahrzeugmuseum. 40 Pedalritter führte die Rundfahrt mit Rast im Kaligarten weiter zum Löderburger See und von da nach Atzendorf zurück. Bei einer kürzeren Seniorenstrecke vergaßen die Teilnehmer nicht, Kathleen Behring vom Hof der klugen Tiere mit einem Liedchen zum Geburtstag zu gratulieren. Schließlich wurde der Tag auf dem ZLG-Sportplatz bei Würstchen vom Grill und kühlem „Blonden“ ausgewertet.

Und auch an der Wipper genossen die Menschen das herrliche Frühlingswetter. Das Hexenfeuer in Amesdorf stand bis vergangenen Sonnabend noch auf der Kippe wegen der Waldbrandgefahr. Doch dann kam der erlösende Regen, und damit wurde die Waldbrandgefahr im Salzlandkreis auf Stufe 2 heruntergesetzt. Es wäre auch zu schade um die Mühen des Dorfgemeinschaftsvereins Amesdorf-Warmsdorf gewesen. Die Mitglieder hatten in Arbeitseinsätzen den Festplatz auf Vordermann gebracht, den Tennisplatz freigelegt. Zuvor ließ die Stadt noch acht Riesenpappeln fällen, deren Alter erreicht war und abreißende Äste drohten, zur Gefahr zu werden. Das traditionelle Hexenfeuer war nun der Frühjahrshöhepunkt im Veranstaltungskalender. Am 27. August sieht man sich hier beim wichtigsten Sommertermin des Ortes und der Rasentreckerpiloten wieder, dem Wippercup-Rennen.

16 Teilnehmer folgten der Einladung zum traditionellen 1.-Mai-Skatturnier in die Landgaststätte von Kalnassy nach Warmsdorf. Hier konnten sich am Ende über die Siegerprämie freuen: Detlef Klein aus Egeln, Siegfried Jakubitz aus Bernburg, sowie Gerd Wiedemann aus Staßfurt.