Egeln l Den entsprechenden Lehrvertrag haben Jannis Gallinat und der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr (UWGE) am Mittwoch im Beisein von Ausbildungsleiterin Dagmar Witzke im Egelner Rathaus unterzeichnet. Damit steht seiner dreijährigen Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten nichts mehr im Wege.

Für den 19-jährigen Wolmirslebener hatten sich Stöhr und Witzke entschieden, weil „das Gesamtbild aus schriftlichem Eignungstest, seiner Bewerbung mit den Zeugnissen und der persönliche Eindruck passten“, sagte der Rathauschef.

Um diese Stelle hatten sich insgesamt neun Schulabgänger beworben. „Wir hatten alle eingeladen und mit ihnen einen Eignungstest durchgeführt. Danach hatten wir eine Fragerunde angesetzt“, beschrieb Stöhr das Auswahlverfahren.

Vier Ausbilder

Der neue Lebensabschnitt für Jannis Gallinat beginnt am 1. August im Egelner Rathaus, wo es insgesamt vier Ausbilder gibt. „Er wird in den drei Jahren alle Aufgabenbereiche durchlaufen“, sagte Hauptamtsleiterin Dagmar Witzke. Die Übernahmechancen von Jannis Gallinat bezeichnete sie als aufgrund des in mehreren Bereichen der Verwaltung bevorstehenden Generationswechsels als gut. „Bis zum Jahr 2022“, so fügte Stöhr hinzu, „geht ein Drittel unserer Belegschaft in den Ruhestand.“ „Deshalb bilden wir in jedem Jahr einen Lehrling aus“, sagte Witzke.

„Ich erwarte eine tolle Ausbildung mit interessanten Inhalten und viel Arbeit“, sagte Jannis Gallinat, der derzeit ein Praktikum im evangelischen Kirchenkreis Egeln absolviert. Der 19-Jährige hatte nach seinnem Abitur am Dr.-Frank-Gymnasium in Staßfurt ein Studium der Sozialwissenschaften in Magdeburg begonnen. „Ich habe dann aber gemerkt, dass das nichts für mich ist. Daraufhin habe ich mich schnell informiert, wo meine Interessen liegen“, sagte der Wolmirslebener. Er engagiert sich in seiner Freizeit gleich auf mehreren Gebieten. Er ist Mitglied des Jugendbeirates der Verbandsgemeinde, Mitglied der Laienschauspielgruppe der Wolmirslebener Bördewichtel sowie des Spielmannszuges Tarthun. Bei letzterem hat er es bis zum Dirigenten und Stabführer bzw. zum stellvertretenden musikalischen Leiter gebracht.