Staßfurt l Der Kreisverband Staßfurt-Aschersleben trägt weiterhin die Verantwortung für den Rettungsdienst an den Standorten Staßfurt und Atzendorf. Das bestätigt Geschäftsführerin Kathrin Fries im Volksstimme-Gespräch. „Die schriftliche Genehmigung durch den Landkreis ist am 4. August in der Geschäftsstelle eingegangen“, sagt die DRK-Chefin. Die Rot-Kreuzler sind bereits auch jetzt für die genannten Standorte zuständig. Der Rettungsdienst im Salzland ist im sogenannten „Rendevouz-System“ geregelt. Das heißt: Notarzt in einem eigenen Fahrzeug und Rettungswagen, mit medizinischem Fachpersonal besetzt, starten von unterschiedlichen Standorten. In Staßfurt ist der Rettungswagenstandort in der Bodestraße. Notarztstandort ist Atzendorf. Von ihm aus werden Staßfurt, Hecklingen und die Egelner Mulde versorgt.

Der Landkreis als Verantwortlicher für den Rettungsdienst hat die Standorte jetzt neu ausgeschrieben. Dabei gab es zum Teil Veränderungen. So hat der DRK-Kreisverband Schönebeck den Rettungsdienst verloren, zukünftig kümmern sich die Johanniter in der Elbestadt darum (Volksstimme berichtete).

Das DRK Staßfurt-Aschersleben hat sich, so Geschäftsführerin Kathrin Fries, bei der aktuellen Ausschreibung wieder um die zwei Standorte beworben und den Kriterienkatalog des Landkreises dabei erfüllt. Bis 2023 gilt die Vereinbarung für die Zuständigkeit. Im Rettungsdienstbereich des hiesigen DRK sind 32 Beschäftigte in Atzendorf und Staßfurt tätig. „Wir sind froh und dankbar, dass wir die Aufgabe weiterhin übernehmen dürfen und unsere Arbeit den hohen Anforderungen entspricht“, sagt Kathrin Fries zur Vergabe durch den Landkreis.

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