Osmarsleben l Es geht relativ zügig mit dem Abbau der Wipperbrücke in Osmarsleben. Wie es ein Bauarbeiter vor Ort so schön sagte: „Es ist ja auch nur ein kleines Brückchen.“

Bereits ab Mittwoch oder Donnerstag dieser Woche ist der Hauptkörper der Brücke an der Reihe und soll abgerissen werden. Die „Flügel“ der Brücke, die ihr Standsicherheit zu den Seiten hin gaben, wurden durch die Bauarbeiter bereits entfernt. Mit den Tiefbauarbeiten sind diese bereits seit etwa einer Woche beschäftigt.

Nach dem Abriss der Brücke samt Abtransport des alten Materials werde eine Baugrube geschaffen, um eine neue Brücke nach und nach aufzubauen, heißt es von der Baufirma vor Ort. Dabei passieren alle Schritte im „fließenden Wasser“ der Wipper.

Seit Anfang Juli ist die Spezialtiefbaufirma im Auftrag der Stadt Güsten an der Wipperbrücke Karl-Marx-Straße in Osmarsleben am Werk. Zunächst wurden Bohrungen zur Böschungssicherung in den Boden gebracht und der Baugrund untersucht. Ab Ende Mai liefen die Vorarbeiten, unter anderem durch den Abbau alter Wasserleitungen durch den Abwasserzweckverband „Bode-Wipper“. Bis Dezember läuft die Maßnahme noch. Die Stadt Güsten hat insgesamt 400 000 Euro für die neue Wipperbrücke eingeplant. Die Gelder stammen von der Stadt und aus Fördergeldern.