Schneidlingen | In Schneidlingen stand am Donnerstag der Dachstuhl einer leerstehende Scheune auf dem Gelände eines ehemaligen Hofes der Landwirtschaft und Tierproduktion in Flammen. Der Hof ist schon seit etlichen Jahren stillgelegt.

Kameraden aus Hecklingen, Groß Börnecke, Schneidlingen und Cochstedt sowie Egeln wurden alarmiert. Kurz vor 12 Uhr am Mittag ging der Pieper. Rund 30 Einsatzkräfte waren vor Ort mehrere Stunden im Einsatz. Kameraden aus Egeln rückten mit Löschfahrzeug und Drehleiter an. „Das wird alles eine Weile dauern. Es brennt im vollen Ausmaß, wir haben aber alles im Griff“, sagte Schneidlingens Ortswehrleiter Joachim Braun gegen 13 Uhr. Es handele sich in der Stadt Hecklingen um den ersten Großbrand in diesem Jahr, meinte er. Die Arbeit an dem Gebäude sei für die Einsatzkräfte nicht ungefährlich und nur von oben möglich. Betreten könne man das Haus aufgrund seiner Einsturzgefahr nicht mehr. Der Giebel könnte einfallen. Man müsse sehr aufpassen, dass niemand zu Schaden kommt, so Braun.

Zur Brandursache konnte der Sprecher der Polizei im Salzlandkreis, Marco Kopitz, mitteilen, dass es unwahrscheinlich ist, dass das Feuer von allein ausgebrochen ist. Das Haus stehe seit Jahren leer. Strom liege hier nicht drauf. Die Polizei geht daher von Brandstiftung aus. Genaue Ermittlungen sollen heute aufgenommen werden, wenn alles erkaltet ist, hieß es. Dann kann auch der entstandene Schaden beziffert werden.