Egeln l Die drei Mitglieder des Jugendbeirates der Egelner Mulde unter Vorsitz von Jannis Gallinat aus Wolmirsleben haben in den fünf Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde jetzt selbst eine Werbekampagne gestartet. Damit wollen sie junge Menschen für eine Mitarbeit in diesem Gremium begeistern. Dafür haben sie eigens einen neuen Flyer entworfen.

Darin verweisen sie darauf, dass in der Verbandsgemeinde zahlreiche Kinder und Junggebliebene bis 30 Jahre leben. „Es gibt in den Kindereinrichtungen Elternverbände. Es gibt einen Gemeindeelternrat. In den Schulen gibt es Elternräte. Es gibt aber kein Gremium, das unabhängig von Einrichtungen ist und die Interessen von Jugendlichen und jungen Menschen allgemein vertritt. Das darf nicht sein! Wir wollen eine Stimme haben“, heißt es in dem Flyer.

Mitmischen im Kommunalen

Deshalb suchen die jungen Leute Mitstreiter, die sich im Jugendbeirat der Egelner Mulde engagieren wollen. „Wir wollen uns einmischen und mitmischen in der Kommunalpolitik“, betonen die verbliebenen Mitglieder des Jugenbeirates.

Interessenten, die sich angesprochen fühlen, werden gebeten, sich bis zum 15. Oktober per E-Mail „jugendbeirat@egelnermulde.de“ zu melden.

Um einen kleinen Einblick in die Arbeit des Ende 2017 aus der Taufe gehobenen Jugendbeirates zu bekommen, enthält der Flyer auch QR-Codes, die den Zugang zur Satzung des Jugendbeirates bzw. zu dessen Facebook-Auftritt ermöglichen.

Frist bis Jahresende

Parallel dazu wollen auch der Vorsitzende des Ausschusses für Kultus und Soziales des Verbandsgemeinderates, Knut Kluczka (CDU), und weitere Kommunalpolitiker in ihrem Umfeld die Werbetrommel rühren, damit der Jugendbeirat nicht untergeht. Der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr (UWGE) nannte in der jüngsten Ratssitzung das Jahresende als Datum, bis zu dem es gelingen muss, das auf drei Mitglieder geschrumpfte Gremium wieder auf breitere Füße zu stellen. Wenn das bis dahin nicht gelingen sollte, wäre das das Ende aller Bemühungen.

Laut Satzung soll im Jugendbeirat aus jedem Ort mindestens ein Jugendlicher mitarbeiten.