Wolmirsleben l In der Nacht zum Sonntag standen zwischen der Sporthalle und der Grundschule in Wolmirsleben fünf Müllcontainer und vier 200-Liter-Kübel in Flammen. "Zur Brandbekämpfung rückte die Ortswehr Wolmirsleben mit elf Kameraden und einem Löschfahrzeug sowie die Ortswehr Tarthun mit fünfzehn Kameraden und zwei Löschfahrzeugen aus“, sagte Wolmirslebens Feuerwehrchef Mike Fries der Volksstimme.

Den Brand habe man mit Hilfe von Schaum löschen können. „Durch die Hitze griff das Feuer auf die angrenzende Sporthalle über. Dadurch wurde die Fassade teilweise zerstört. Zudem gingen Fensterscheiben zu Bruch“, so Fries.

An der Fassade sei in dem Bereich, wo die Flammen wüteten, nur noch der Putz dran. Der Schaumkunststoff sei weg, sagte der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr (UWGE) und fügte hinzu: „Die Sporthalle musste wegen der Rauchentwicklung erst einmal gesperrt werden.“ Wie Mike Fries mitteilte, musste deshalb gestern auch ein Handballspiel abgesagt werden. „Wir beraten heute darüber, wie es weiter geht“, so der Wehrleiter.

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Er sowie der Verbandsgemeinde-Bürgermeister gehen von Brandstiftung aus. „Solche Container geraten nicht von allein in Brand“, sagte Stöhr. Ein Brandstifter hatte die Wehren der Verbandsgemeinde Egelner Mulde im vergangenen Jahr in Atem gehalten. Davon war nicht nur Etgersleben, sondern im Sommer auch Wolmirsleben betroffen.