Staßfurt l Gerade von einer Schulung in Magdeburg zurück, sind Andrea Braune und Claudia Weigmann ganz begeistert. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagt Andrea Braune, die schon viele Jahre Erfahrung mit dem Verkauf von Eintrittskarten im Salzlandtheater hat.

In Claudia Weigmann weiß sie zudem eine Verstärkung. Die junge Frau war vor gut zwei Jahren als Ein-Euro-Jobberin ins Theaterteam gekommen, wurde anschließend übernommen. Sie fühlt nunmehr eine noch größere Sicherheit für ihre berufliche Perspektive.

Mit dem Salzlandtheater hat der Verlag der Volksstimme wieder einen wichtigen Partner vor Ort gefunden. Im Salzlandtheater können ab Freitag, 1. Februar, auch wieder Tickets für Fußballspiele des FC Magdeburg in Staßfurt erworben werden, auch für Handballspiele des SC Magdeburg. Selbstverständlich auch für alle möglichen kulturellen Veranstaltungen zwischen Elbphilharmonie Hamburg und „Kölner Oktoberfest“.

Sensibilisierung

„Wir erhoffen uns natürlich mit dem neuen Angebot eine höhere Wahrnehmung des Hauses in der Bevölkerung und mehr Besucher, unabhängig von den Veranstaltungen“, freut sich auch Theaterleiter Stephan Czuratis auf den Start am Freitag, „Denn auch der Kunde, der eigentlich wegen einer Dienstleistung des Verlagshauses zu uns kommt, kann für das Salzlandtheater sensibilisiert werden und lässt sich vielleicht auch für eine unserer Veranstaltungen begeistern.“

Mit der neuen Dienstleistung konnten die Arbeitszeiten im Haus erhöht werden. Das Theaterbüro ist somit ab dem kommenden Freitag montags bis freitags, von 9 bis 17 Uhr geöffnet, also täglich zwei Stunden mehr.

Stephan Czuratis ist sich bewusst, dass „das bisherige Ticketing für unser Haus speziell auf die Bedürfnisse eines Theaters angepasst war. Die Herangehensweise ist da auch eine andere, wenn man selbst Verkäufer, Veranstalter und Unternehmer ist. Das Biberticketing auf der anderen Seite ist nunmehr eine Dienstleistung für viele andere Veranstalter und Spielstätten auch.“

Das hauseigene System bleibe in seiner Form erhalten – für die eigenen Veranstaltungen. Nur etwa 20 Prozent der Eintrittskarten laufe bislang übrigens komplett online ab. „Dass heißt, die Gäste suchen ihre Plätze digital aus, bezahlen online und holen die Karten an der Abendkasse ab oder lassen sich diese per Post senden“ erklärt Czuratis, „Knapp 30 Prozent werden über unser eigenes Vorverkaufsstellennetz vertrieben. Alle weiteren Karten werden direkt im Haus erworben, entweder an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Theaterbüro.“

Die meisten Kunden kommen aus der Region, aber auch aus Magdeburg, Halle, Braunschweig, Stendal, Salzwedel oder Burg. „Der am weitesten entfernte Kunde lebt laut Datenbank in der Schweiz“, stellt Stephan Czuratis nicht ohne Stolz fest.