Staßfurt l Die Staßfurter Ortsfeuerwehr wurde am Montag um 21.26 Uhr zu einem Brand in der Kleingartenanlage „Am Strandbad“ in Staßfurt gerufen. In der Rettungsleitstelle hatten Zeugen im Bereich des Strandbads einen großen Feuerschein gemeldet. Sofort wurde Vollalarm für die Feuerwehr Staßfurt ausgelöst.

Mit fünf Einsatzfahrzeugen rückten 23 Kameraden an, die Polizei war ebenfalls vor Ort. In der Kleingartenanlage brannten zwei Gartenhäuser in voller Ausdehnung. Beide Lauben wurden durch das Feuer komplett zerstört.

Die Löscharbeiten, bei denen die Kameraden in mehreren Trupps gearbeitet haben, dauerten insgesamt zwei Stunden. Ein Feuerwehrfahrzeug musste im Pendelverkehr zur nächsten Löschwasserstelle fahren.

Beziehungstat

Die Polizei des Salzlandkreises geht von „Brandstiftung“ aus. Die Betroffenen, die die Lauben nutzten, hätten der Polizei bei ihren Ermittlungen vor Ort eine Person genant, die als Täter in Frage käme. Die Betroffenen gehen von einer „Beziehungstat“ aus. Die Polizei ermittelt nun ebenfalls in diese Richtung.

In der Nähe des Strandsolbads in Staßfurt brannten in der Vergangenheit bereits mehrfach Gartenlauben. Am 21. Januar 2016 fing in der Gartenanlage „Lerche“ in der Strandbadstraße eine Gartenlaube Feuer. Brandstiftung wurde damals nicht ausgeschlossen. Am 5. Mai 2016 war in derselben Kleingartenanlage ein Gewächshaus in Brand geraten, die Ursache war ebenfalls unklar.

Am 22. Oktober 2017 wurde das Außenlager der Lebenshilfe-Werkstätten in der Staßfurter Strandbadstraße völlig zerstört. Die Polizei ging in dem Fall ebenfalls von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen mussten wegen fehlender Zeugen eingestellt werden.