Egeln (rki) l Entsprechend der Risikoanalyse der Verbandsgemeinde Egelner Mulde wurde eine Spezialisierung in den einzelnen Feuerwehren festgelegt. Das betrifft auch die Löschmittel.

Grundsätzlich wird zur Brandbekämpfung oft Wasser eingesetzt. Leider kann es jedoch nicht überall zur Anwendung kommen, teilte der Pressesprecher der Tarthuner Wehr, Werner Altmann, mit. Denn heutzutage werde immer mehr IT-Technik verbaut, wodurch bei einem Brand kein Wasser zum Einsatz kommen könne. Hochspannungsanlagen könne man mit Wasser nur aus der Ferne löschen. Das sei nicht effektiv.

„Um effizient, kostengünstig und zukunftsweisend zu arbeiten, wurde die Ortsfeuerwehr Tarthun auf Sonderlöschmittel ausgerichtet. Dazu wurde in der vergangenen Woche ein gemeinsamer Ausbildungsabend der Kameraden der Ortsfeuerwehren Wolmirsleben und Tarthun durchgeführt. Er war sehr informativ und lehrreich. Allen Beteiligten hat es Spaß bereitet, die Techniken des Löschens mit Pulver, Kohlenstoffdioxid und Schaum zu erlernen und dabei das vorhandene Wissen zu festigen“, sagte Altmann.

Zur Brandbekämpfung mit Leicht,- Mittel- und Schwerschaum stehe das Zugfahrzeug Multicar bereit, das mit 1200 Liter Schaumbildner und komplettem Schaumerzeugersystem beladen sei. Für weitere 450 Liter Schaumbildner steht der Schaumbildneranhänger SBA 4,5 zur Verfügung, sagte der Pressesprecher.

Löschschaum wird insbesondere bei Bränden von glutbildenen Stoffen mit großer poröser Oberfläche, Mineralölen, Gummi, Kraftstoffen, Fetten und ähnlichen Stoffen benötigt.