Egeln l Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend hat in der Tarthuner Straße in Egeln der Dachstuhl eines Wohnhauses gebrannt. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit neun Fahrzeugen aus. „Das Wohngebäude stand bei unseren Eintreffen im Vollbrand. Da vermutet wurde, dass sich noch eine Person im Haus befindet, begannen wir sofort mit dem Innenangriff. Vier Trupps sind gleichzeitig unter schweren Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude. Parallel haben wir die Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung vorgenommen", so Einsatzleiter Patrick Drebenstedt von der Feuerwehr Egeln.

Zum Glück konnte sich der Verdacht eines Bewohners im Haus nichts bestätigen. Nach etwa drei Stunden konnte der Brand gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Zur Schadenshöhe lagen in der Nacht noch keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wie die Polizei am Freitagmittag mitteilte, sei ein Schaden von rund 50.000 Euro entstanden. Ein Tatverdächtiger sei zweitweise vernommen worden. Durch die Spurensicherung konnte der Verdacht jedoch entkräftet werden. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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