Staßfurt l Eileen Pfeffer aus Neundorf ist ganz überrascht, als sie gestern gemeinsam mit Sohn Fritz in Staßfurt von Landrat Markus Bauer angesprochen wird. Anlass, na klar, ist der Internationale Frauentag. „Ich will allen Frauen, die ich treffe, dazu gratulieren, ihnen die Hand schütteln, ein paar Worte wechseln und mit einer Blume einfach einmal Dankeschön sagen“, so Markus Bauer. Die freundliche Geste sei Ausdruck für die Anerkennung, was Frauen in allen Bereichen leisten. „Alle wissen es, und für viele ist es selbstverständlich. Am Frauentag soll das aber besonders in Erinnerung gerufen werden.“

Anker in den Familien

Der Landrat weist darauf hin, dass Frauen oft Familie, Arbeit und Ehrenamt nebeneinander „managen“. „Sie sind ein Anker in den Familien, wichtiger Bestandteil in vielen Kollegenkreisen oder in der Leitung von Unternehmen sowie Behörden und sie engagieren sich in der Freizeit ehrenamtlich, zum Beispiel in der Leitung von Sport- oder Musikgruppen.“ Damit würden sie das vielfältige Leben im Kreis bereichern und das Salzland liebens- und lebenswert gestalten. Der Landrat erachtet den Frauentag nach wie vor als aktuell. „Der Tag ist wichtig und es geht nicht darum darüber zu debattieren, wo er herkommt. Denn er bietet die Gelegenheit, alles, was Frauen in der Gesellschaft und politisch erreicht haben, bewusst vor Augen zu führen und motiviert, immer wieder neu für alle Fragen der Gleichberechtigung einzustehen.“

Im ganzen Kreis unterwegs

Landrat Markus Bauer war am Donnerstag auch in Bernburg, Schönebeck, Aschersleben, Egeln, Nienburg und in Calbe „in gleicher Mission“ unterwegs. Für den Kreischef spielte dabei auch eine Rolle, mit den Frauen, aber auch allen anderen Passanten, ins Gespräch zu kommen und das „Ohr nah dran“ zu haben.