Güsten l Gerald Dietrich und seine Mitstreiter vom Kleingartenverein Zur Erholung sind ihrem Ziel, „ein Paradies für Insekten und Vögel“ zu schaffen, ein Stückchen näher. Angefangen hatte man im Frühjahr, einen verwilderten Leerstandsgarten an der Rathmannsdorfer Chaussee zu beräumen. Nicht nur weil er quasi an der „Schaufensterseite“ der Sparte liegt.

„Überall werden Bäume gefällt, dem möchten wir etwas entgegensetzen, nämlich etwas Natur zurückholen“, erklärt Gerald Dietrich seinen Einsatz für dieses kleine Paradies.

Unterstützer gefunden

Unterstützer findet der Vereinsvorsitzende nicht nur bei Arbeitseinsätzen in den eigenen Reihen. Mit Technik half der Bauhof beim Aufladen und Abfahren von 20 Tonnen Unrat. Das ortsansässige Kieswerk steuert etwa 60 Tonnen Muttererde bei, die spätestens beim letzten Arbeitseinsatz des Jahres am Sonnabend, 21. Oktober, ab 9 Uhr, breitgemacht werden soll. Und dann ist auch geplant, 20 bis 30 hochstämmige Obstbäume zu pflanzen, für die Dietrich noch Sponsoren sucht (Tel. 0176/34 92 36 43). Für den hoffnungsvollen Auftakt bedankt er sich bei Markus Osterburg, Gartenfreundin Kathrin Aarst und den ehemaligen Gartenfreunden Familie Konny Palm. Auch der Vereinschef selbst spendiert einen Baum.

Der Vorstand hat sich das Ziel gesetzt, drei Leerstandsgärten wieder Leben einzuhauchen. Ein weiteres Ziel ist, der Grundschule eine Parzelle als Schulgarten anzubieten.