Staßfurt l Die Anlieger können ein Lied davon singen: Fahren schwere Lkw über die Staßfurter Gollnowstraße, ist das bis in die Stuben zu merken. Auf der Fahrbahn aus alten Betonplatten mit immer weiter auseinanderklaffenden Fugen, in den 1980er Jahren errichtet, verursacht der Verkehr viel Krach. Die Straße schwingt mit und die Vibrationen übertragen sich auf die angrenzenden Gebäude. Schlaglöcher und Absenkungen vervollständigen die Mängelliste.

Förderung

Doch mit den Lärmbelästigungen und Erschütterungen soll es jetzt vorbei sein. Die Stadt baut die Gollnowstraße aus. Dafür hat Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder jetzt das Geld gebracht. Die nötigen Mittel über rund 1,4 Millionen Euro kommen von Bund und Land.

Funktionen

Im Rathaus ist man froh über diese Unterstützung. „Sie ermöglicht uns, eine der wichtigsten Straßen der Stadt in den Zustand zu versetzen, der ihrer Bedeutung entspricht“, sagt Oberbürgermeister Sven Wagner. Er macht deutlich, dass die Gollnowstraße gemeinsam mit der Lehrter Straße die Funktion einer innerörtlichen Umgehung für das Zentrum habe. Gleichzeitig sei sie Zubringer zum Bahnhof und zur Altstadt.

Das Geld kommt aus dem Stark V-Programm. Minister André Schröder löst bei der Fördermittelübergabe diese Abkürzung für sich mit dem Wortspiel „Sachsen-Anhalt auf dem richtigen Kurs“ auf. „Insofern ist es naheliegend, auch in die Infrastruktur zu investieren, wie es die Stadt Staßfurt macht, zumal die Gollnowstraße mehrere wichtige Funktionen erfüllt und die Anwohner schon lange nicht mehr mit ihrem Zustand zufrieden sein können.“