Güsten l Auch der Fachdienst Umwelt und Natur des Salzlandkreises hat die Folgen des Gülle-Eintrags in die Wipper bei Hayn (Mansfeld-Südharz) im Blick. Die Behörde befinde sich „mit dem benachbarten Landkreis in Kontakt, um von dort gesicherte und fortwährend aktualisierte Erkenntnisse über das Ereignis und dessen Folgen zu erhalten“, so Salzlandkreis-Pressesprecherin Alexandra Koch. Der Gewässerkundliche Landesdienst sei mit der Überwachung der Wasserqualität befasst. Im Rahmen einer am Dienstag erfolgten Gewässerschau am Unterlauf habe man hier keine verendeten Fische feststellen können.

Eine abschließende Bewertung zu den Auswirkungen der Havarie lag am Mittwoch noch nicht vor. Am Wochenende waren tausende Liter Gülle aus einer leckgeschlagenen Biogasanlage in die Wipper geflossen. Angler im Nachbarkreis meldeten ein Fischsterben.