Glöthe l „Auch wenn es noch nicht deutlich spürbar ist, hält die kalte Jahreszeit langsam wieder Einzug in unsere Breiten“, berichtet Jana Kaschner als Teilnehmerin des Treffens. „Die Tage werden langsam wieder etwas kürzer und die Abende umso länger.“

Dies sei der perfekte Zeitpunkt für Handarbeitsabende in geselliger Runde. Deshalb trifft sich vierzehntägig um 18 Uhr die Handarbeitsgruppe des Heimatvereins Glöthe im Bürgerhaus.

Miteinander

Zehn Mitglieder hat die Gruppe bereits. „Den versierteren Damen unter ihnen geht die Arbeit leicht von der Hand, andere sind noch etwas aus der Übung und schauen sich von der Nachbarin Tipps und Tricks ab“, verrät Jana Kaschner. „Genau das soll die Gruppe ausmachen: das Miteinander, das Bewahren und Erlernen von Fertigkeiten wie Stricken, Nähen, Sticken, Häkeln.“ Ziel sei ein kurzweiliger Abend in Gesellschaft, an dessen Ende man das Werk der eigenen Hände Arbeit bestaunen kann.

Auch wenn über vierzig Lebensjahre die jüngsten von den ältesten Mitstreiterinnen trennen, war man beim ersten Treffen schnell auf einer Wellenlänge und tauschte sich über das gemeinsame Hobby, aber auch über alle anderen Themen des täglichen Lebens aus. Und alle waren sich einig: komplizierte Muster werden wohl vorerst nicht in Angriff genommen, weil man bei so angeregten Gesprächen schnell einmal das Maschenzählen vergisst.