Warmsdorf l Es war einfach alles dabei, was zu diesem Fest gehören musste: Religion, Geschichte, Humor und Spaß, Tanz und tolle Musik, eine verwöhnende Kulinarik, Mitmachaktionen und jede Menge mittelalterliches Treiben. Neugierig strömten die Gäste aus Güsten, Staßfurt und dem ganzen Salzlandkreis am Wochenende nach Warmsdorf, um zu schauen, ob die 1000-Jahrfeier hält, was sie verspricht.

Tolles Spektakel

Bereits am Sonnabend kamen schätzungsweise um die 2000 Besucher. Das tolles Spektakel mit jeder Menge Unterhaltung überzeugte die Gäste. Von professionellen Akteuren wie der Bernburger Band „Tagelöhner“, die musikalisch super in das Festprogramm passte, über die Stadt Güsten, die Verbandsgemeindeverwaltung und die evangelische Landeskirche bis hin zu Vereinen aus Amesdorf/Warmsdorf und Güsten sorgten alle für ein tolles Programm.

Schon die Eröffnung war ein Höhepunkt wegen der Predigt des Kirchenpräsidenten Joachim Liebig und den Grußworten von Bürgermeister Helmut Zander, Landrat Markus Bauer und Verbandsgemeindechef Jan Ochmann. Viel Applaus erhielt des Theaterstück „Die letzte Hinrichtung am Galgenberg zu Warmsdorf“. Darsteller waren unter anderem Ines und Svenja Hartwig, Meggie und Heike Zwerg und Melissa und Anja Brösicke.

Bilder

Tempelritter, Verein und Jäger

Das historische Flair des Festes machten weitere Akteure perfekt: Die Tempelritter aus Haldensleben, die Treckerfreunde aus Wilsleben, der Heimatverien Güsten mit seiner Ausstellung „1000 Jahre Warmsdorf“ oder der Hegering Wippertal. Das Programm an der großen Bühne im Park gestalteten die Tanzkinder des ESV Lok Güsten, die Kitakinder und DJ Semmel mit.

Auf dem Warmsdorfer Sportplatz lief das Volleyballturnier „Salzcup“, am Teich gab es Kinderangeln. Am Sonnabendabend wurde die Stimmung bei Tanz und Musik ausgelassen, bevor es am Sonntag mit dem Hähnekrähen des Rassegeflügelvereins und dem legendären Seifenkistenrennen weiterging.