Brumby l Besonders Ortsbürgermeister Peter Rotter bleibt am Thema dran und fragt bei der Verwaltung immer wieder nach, was sich in der Sache tut. Im Jugendclub ist nach wie vor ein Raum gesperrt wegen des maroden Fußboden. Der Club wird aber aktuell wieder geöffnet. Die ehrenamtliche Betreuerin Ramona Gustmann ist aus dem Krankenstand zurück und betreut das junge Publikum in der Einrichtung der Stadt.

Weil der Ortschaftsrat Förderstedt und insbesondere Helmut Reckleben vom Seniorenbeirat einen Ausweichort vorschlagen haben, ist man nun auf der Suche nach einem Ersatzort, in dem man die Jugendbetreuung anbieten könnte. Die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung waren mittlerweile gemeinsam mit dem Jugendamt des Salzlandkreises in den Räumen über der Kita Brumby und haben sich diese als potenzielle Räume für den Jugendclub angeschaut.

Umbau wäre nötig

„Es wäre okay, wenn wir dort den Jugendclub unterbringen“, erklärt die Fachdienstleiterin aus der Verwaltung, Ina Siebert, über dieses Treffen und fügt ein langes „Aber“ hinzu. Es gibt aktuelle Vorschriften für solche Räume und diese müssen auch eingehalten werden: Es müssten zwei Rettungswege in der Etage zur Verfügung stehen. Das Treppenhaus müsste baulich verändert werden. Es müssten Rauchmelder, Alarmanlage und Feuerlöscher hinzukommen. Dazu müssten bestimmte Anträge und eine Baugenehmigung vorbereitet werden. Solche Genehmigungen brauchen viel Zeit. Die baulichen Veränderungen wären mit hohen Kosten verbunden.

Diese wären so hoch, dass die Reparatur des Fußbodens im aktuellen Jugendclub sicher günstiger wären, kommt Ina Siebert zu dem Schluss.

Auch die Aussage von Helmut Reckleben, Seniorenbeiratsmitglied aus Brumby, der bei einer Baufirma erfahren habe, die Reparatur des Bodens würde zirka 500 Euro kosten, müsse man erst einmal prüfen, sagt Ina Siebert. Generell müsse die Stadt mehrere Kostenvoranschläge für solche Reparaturen einholen.

Ortsbürgermeister Peter Rotter plädierte dennoch dafür, den Vorschlag von Helmut Reckleben „nicht so abschlägig“ zu behandeln. Dieser habe sich mit einer seriösen Fachfirma beraten. Und wenn aus den Orten selbst schon einmal Hilfe kommt, solle die Verwaltung dies annehmen. Er bat das Fachamt darum, sich mit Reckleben in Verbindung zu setzen.