Staßfurt (vs) l Am Freitagabend ereignete sich  auf der A14 kurz hinter der Anschlussstelle Staßfurt ein schwerer Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen war ein bulgarischer Kleinbus aufgrund eines linksseitigen Reifenschadens auf dem Standstreifen liegengeblieben. Alle sechs bulgarischen Fahrzeuginsassen verließen den Kleinbus, wobei ein 43-jähriger Fahrzeuginsasse die Fahrbahn betrat, um den beschädigten Reifen zu wechseln.

Zu dem Zeitpunkt fuhr ein 37-jähriger rumänischer Fahrer eines Lkw wenige Meter dahinter auf dem rechten Fahrstreifen. Offenbar war es ihm nicht mehr möglich, rechtzeitig zu bremsen und eine Kollision mit dem 43-jährigen Bulgaren zu verhindern, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet.

Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 43-jährige Bulgare tödlich verletzt wurde. Zum Zeitpunkt des Unfalles war der bulgarische Kleinbus weder abgesichert, noch trugen die Fahrzeuginsassen Warnwesten. Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die restlichen Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Für die Dauer von ca. 4 Stunden war die A14 in Fahrtrichtung Dresden vollgesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Staßfurt abgeleitet.