Staßfurt/Düsseldorf/Bonn l So informiert Vodafone über die Inbetriebnahme einer neuen LTE-Station in Staßfurt-Nord. Damit können nun 5000 Nutzer des mobilen Internets mehr versorgt werden. Und mit der neuen Anlage startete der Netzbetreiber ein weiteres LTE-Ausbauprogramm für den Salzlandkreis.

LTE (Long Term Evolution verspricht höhere Übertragungsraten) ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs. Nutzer könnten HD-Filme blitzschnell downloaden, Musikvideos in top Qualität genießen, verspricht Vodafone. Zudem sei die Übertragungstechnik für Haushalte eine Festnetz-Alternative zu DSL-Leitungen. Auch Gastgewerbe und andere mittelständische Betriebe würden profitieren, meint der Anbieter.

„Bei der mobilen Breitbandversorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie weisen wir schon jetzt eine Versorgung von knapp 97 Prozent der Haushalte im Kreis auf“, heißt es weiter. Ganz aktuell habe man an nahezu allen LTE-Stationen die Technologie LTE 800 aktiviert und damit ein Maschinennetz („Narrowband IoT“) für smarte Städte und Industriehallen geschaffen.

Aber auch im Salzlandkreis gebe es noch einiges zu tun, ist sich der Anbieter bewusst und sagt: „Weiße Flecken gibt es insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung.“ Daher starte die nächste Mobilfunk-Ausbaustufe: „Noch für 2019 und 2020 sind im Salzlandkreis vier weitere LTE-Bauvorhaben geplant.“ Damit würden LTE-Funklöcher geschlossen und mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz gebracht. Als nächstes würden die genauen Standorte (Gemeinden und Adressen) vor Ort ermittelt.

Derweil informiert die Telekom über ihr Presseportal: „Die Mobilfunk-Versorgung im Salzlandkreis ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür einen Standort neu gebaut und einen mit LTE erweitert.“ Durch den Ausbau steige die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in Fläche und Kapazität. „Auch der Empfang in den Gebäuden verbessert sich. Die neuen Standorte befinden sich in Aschersleben und Calbe. Der Standort in Calbe dient zudem der Versorgung entlang der Bahnstrecke Magdeburg-Leipzig.“

Damit betreibt die Telekom im Salzlandkreis nunmehr 69 Standorte. Und der Ausbau gehe weiter. Bis 2022 sollen weitere 13 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an neun Standorten Erweiterungen mit LTE geplant. „Beim Ausbau unseres Mobilfunknetzes sind wir auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen angewiesen, um notwendige Flächen für die Standorte anmieten zu können. Wer eine für Dach- oder Mast-Standorte anbieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden“, lässt der Netzbetreiber verlauten. Der LTE-Ausbau sei auch deshalb wichtig, weil alle Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden.

„Wir jagen Funklöcher“ heißt der Telekom-Slogen, um auch abseits des Regelausbaus Funklöcher zu schließen. Kommunen, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch haben, können sich an der Aktion beteiligen. Dafür sei ein Beschluss des Gemeinderats nötig. Weitere Infos zu Voraussetzungen und Teilnahmeformulare für Kommunen gibt es unter www.telekom.com/wirjagenfunkloecher. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. November 2019.