Staßfurt/Köln l Rainer Popp war fünf Jahre, als seine Familie zu Beginn der Sommerferien 1951 mit ihm aus Staßfurt und der DDR zunächst nach Bad Harzburg und dann nach Goslar floh. Nach politischer Verfolgung und Freilassung nach Inhaftierung seines Vaters, der als Oberstudiendirektor am heimatlichen Gymnasium Deutsch, Geschichte und Geografie lehrte. Heute lebt und arbeitet Rainer Popp in Köln.

Die Lage ist besorgniserregend und dramatisch. Deutschland, einst bewundert von aller Welt als Hort des Wirtschaftswunders, liegt auf der Intensivstation. Die Jahrzehnte des Wohlstands für alle, die sind vorbei, und der soziale Friede ist in höchster Gefahr. Wachsende Bedrohungen durch den Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit auch für den Erhalt der Demokratie und des Rechtsstaates. Hinzu kommt: Der Nährboden, auf dem Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten gedeihen, wird immer größer. Es herrscht sogar Hunger in diesem wohlhabenden Land. Offensichtlicher kann eine politische Bankrotterklärung nicht sein.

Aus dem Klappentext von „In den Zeiten des Zorns“

Bereits im Alter von 15 Jahren begann Rainer Popp Gedichte und Erzählungen zu schreiben, erste Veröffentlichungen folgten drei Jahre später. Als Unterprimaner trat er in den Verband deutscher Schriftsteller ein. Erste berufliche Stationen: Nach zweijährigem Volontariat bei der Goslarschen Zeitung ging er als Chefreporter zum Donaukurier nach Ingolstadt, anschließend als Ressortleiter Zeitgeschehen und politischer Redakteur in die Düsseldorfer Zentralredaktion der Westdeutschen Zeitung.

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Im Gegensatz zu einer Oberschicht, die sich öffentlich suhlt in der Behaglichkeit ihres Reichtums, wächst das Heer der Habenichtse immerfort. Und zusätzlich grassieren verheerende Notstände, wohin man auch sieht: In der Pflege von Alten und Kranken, in der Bildung, im mangelnden Umweltschutz. Armenspeisung, Wohnungsnot und Obdachlosigkeit sind weitere Skandalfelder. Die Liste der Mängel, die dem Volk immer radikaler aufs Gemüt drückt und es immer wütender macht, ist so lang wie ein Fußballfeld im Umfang ausmacht.

Das Bild, das Rainer Popp von den Zuständen in der Bundesrepublik zeichnet, ist erschreckend. Und es betrifft darüber hinaus die ganze Welt, die es mit einer Generalmobilmachung aller Völker schleunigst zu verbessern gilt - in den Zeiten des Zorns.

Aus dem Klappentext von „In den Zeiten des Zorns“

Rainer Popp war Hauptstadt-Korrespondent der Bonner Nachrichtenagentur Deutscher Depeschen-Dienst (ddp) und – in Doppelfunktion – Chefredakteur von RTL-Radio und RTL-Fernsehen; außerdem Programmdirektor von Radio Luxemburg sowie zeitgleich Begründer und Leiter des Frühstücksfernsehens von RTL.

Darüber hinaus war er Herausgeber der vom Westdeutschen Rundfunk hergestellten und in der ARD bundesweit ausgestrahlten politisch-satirischen Sendung „Hurra Deutschland“ sowie der ausführende Produzent der RTL-Nachtshow mit Thomas Koschwitz.

Zorn über die Ausländerfeindlichkeit, die sich in der Republik breitmacht. Zorn auch über den uns allen Furcht einjagenden Antisemitismus, der hetzerisch und menschenverachtend in den Straßen Deutschlands grölt.

Zorn ebenso über den Fraktionsvorsitzenden der AfD im Berliner Reichstag, den Bundestagsabgeordneten Alexander Gauland (,Wir werden sie jagen!‘), den ich für einen moralischen Schwerverbrecher halte. Er nannte die bestialischen Verbrechen der Nazis, die in den Annalen seit Beginn der Menschheit ohnegleichen sind, einen ,Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.

Auszug aus dem Buch „In den Zeiten des Zorns“

Rainer Popp, Autor von Romanen, Gedichtbänden, Theaterstücken und Sachbüchern, arbeitete ebenfalls als Programmdirektor der Brain-Point GmbH in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt des Unternehmens: Weiterbildung für Führungskräfte sowie Konzeption von TV-Formaten. Er war Geschäftsführer der Tele Veronika GmbH und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Prime Beteiligungen AG, Appenzell.

Zorn ebenfalls über etliche Talkshows in den Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten, die volksverhetzenden und rechtsradikalen Politikern (m/w/d) vom volksdeutschen Schlage eines Björn Höcke („Ich bin der Teufel der AfD.“) mehrere Dutzend Mal die Studios geöffnet und ihnen vor der deutschen Öffentlichkeit zu Propagandazwecken ihrer Verunglimpfung von Flüchtlingen und Minderheiten mehrere Stunden lang das Wort erteilt haben. Eigentlich müsste den Moderatoren und Moderatorinnen – und den verantwortlichen Intendanten und den Programmdirektoren und Chefredakteuren – von den Gebührenzahlern der Prozess wegen ihrer Beihilfe zur Zerstörung der freiheitlichen und rechtsstaatlichen Demokratie gemacht werden.

Auszug aus dem Buch „In den Zeiten des Zorns“

Rainer Popp ist Mitglied der 1990 gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus gegründeten Charta Europa. „In den Zeiten des Zorns“, Verlag Edition Bärenklau, 12,90 Euro; auch als eBook. Weitere Veröffentlichungen: „Im Angesicht der Lüge“ (Roman-Trilogie), „Die Wörter und die Toten“. www.RainerPopp.de