Staßfurt l Sie stimmten jüngst einem Zuschuss von 325 000 Euro von der Stadt an die GmbH zu. Die Geschäftsleitung hatte die höhere Summe vor zwei Jahren schon eingefordert und bekommen und damals eine Eintrittspreiserhöhung als Alternative angekündigt.

Im Stadtrat sprach sich nur die FDP-Fraktion gegen den höheren Zuschuss aus. „Der Stadt geht es vom Haushalt her schlecht“, sagte Johann Hauser.

Einen Mittelweg wollte die Linke mit einem höheren Zuschuss nur für die Jahre 2021 und 2022. Fraktionschef Gerhard Wiest betonte hier, er habe sich nicht für eine Eintrittspreiserhöhung ausgesprochen. Er wollte lediglich erklären, dass sich der Stadtrat einst für den höheren Zuschuss entschieden hatte, weil der Betreiber des Schwimmbads eine Preiserhöhung ins Spiel gebracht hatte.

Sichere Finanzen bis 2027

Die Fraktionen SPD/Grüne, CDU und UBvS wollten dagegen, dass der höhere Zuschuss bis 2027 gezahlt wird und setzten sich damit auch durch. Michael Hauschild (SPD/Grüne) begründete das mit: „Eine Stadt lebt von der Wirtschaft und von weichen Standortfaktoren. Zu letzterem zähle ich das Salzland Center“. Es seien Investitionen im Gebäude umgesetzt worden. Außerdem wolle man die Bürger nicht mit einer Eintrittspreiserhöhung belasten.

Ähnlich hieß es vom Ralf-Peter Schmidt (UBvS): „Ich möchte Sicherheit für unseren Haushalt und den Betreiber. Wir wollten keine Diskussion über höhere Preise, siehe Theater und Tiergarten.“

Klaus Stops (CDU) meinte, der höhere Zuschuss müsse bis 2027 fließen, „um nicht jedes Jahr wieder darüber zu diskutieren“ und höhere Eintrittspreise im Nacken zu haben.