Staßfurt l Der rote Teppich ist ausgerollt, im Foyer prangen ein paar Sterne als „Walk of Fame“. Sogar mannsgroße Oscars stehen Spalier und laden zum Fotoshooting mit „Paparazza“ Lara Landgraf ein.

Die Kulissenbauer, überwiegend Zehntklässler aus den Kunstkursen von Isa Höber und Christoph Jöhring, haben ganze Arbeit geleistet. Natürlich darf auch das Hollywood-Sign nicht fehlen. „Auf das Thema haben wir uns als Schülerrat mit den 30 Klassensprechern des Gymnasiums geeinigt“, erklärt Florian Krebs, der diese große Party als „einmalig im Salzland“ sieht.

Die Anzugsordnung sollte schon nicht nach Alltag aussehen. Ein bisschen Fasching, etwas Glanz und Glamour – so spielt die Mehrheit der Schüler auch diesbezüglich gern mit. Die „Oberprima“ ist nicht mehr dabei. Die feiern lieber „Oberstufenpartys“.

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Aber die Stimmung, die nicht zuletzt DJ Frank Seifert mit seiner Musik verbreitet, ist großartig. Schließlich sind es auch meist Wünsche von den Schülern, die er gern erfüllt und auch die auf den Zetteln vermerkten Grüße übermittelt. Franky blickt in den Saal: „Ich könnte bis zum Morgen spielen, wenn es nach ihnen ginge.“ Geht es leider nicht. 22 Uhr ist Finito. Etliche Lehrer und der Direx sind schließlich auch da.

Doch bis zum Finale wird ausgelassen getanzt, teilweise in glamourösen Kleidchen oder als bestimmte Schauspieler verkleidet.

Die Klassen die am stärksten vertreten sind, können sich noch über Gutscheine für einen Abend auf der Bowling-Bahn des Salzlandcenters freuen: die 6.1, 6.4, 7.4 und 10.5 sind das.

Für Frida Hoppe, die schon vier Mal die Party rockt und erstmals zum Org-Team gehörte, steht unterdessen fest: Auch der nächste Schülerball wird nicht ohne sie stattfinden!