Förderstedt l Castingshows haben in den Ferienprogrammen Hochkonjunktur. Auf nahezu jedem Sender zeigen in speziellen Formaten Sänger ihr Können, präsentieren Mutige vor Publikum und den Augen strenger Jurymitglieder ihrer Talente. In der Förderstedter Sekundarschule ist das nicht anders. Zumindest kommen auf den Programmzettel der Weihnachtsaufführung nur die die besten Darbietungen.

Die Mädchen und Jungen aller Klassen hatten zum Teil schon Monate vorher für die Aufführung geübt, so Schulleiterin Simone Melle zu Beginn. „Die kompletten Programme der einzelnen Klassen wurden an den Vortagen einer Jury aus Lehrern und Schülern vorgeführt und bewertet." Die besten zwölf aus diesem Reigen waren dann Bestandteil des Weihnachtsprogrammes.

Das hätte vielfältiger nicht sein können. Der Schulchor unter Leitung von Christiane Hoppe begann mit einem Lied. Die Klasse 6b zeigte ein Schattenspiel. Ein Schüler las dabei die Geschichte vor und andere zeigten die Figuren und Geschehnisse als Schatten hinter einer Vorführwand. In der Folge gab es Lieder, Sketche, Gedichte. Sie alle waren Ausdruck der vielfältigen Ideen der Schüler. Denn sie griffen das Weihnachtsgeschehen auf und „verpackten" es in besondere Szenerien, wie in eine Auseinandersetzung zwischen Christkind und Weihnachtsmann oder dem „Eheleben" von Engelchen und Teufelchen. Andere Stücke nahmen Märchen auf die Schippe oder stellten Bezüge her, wie sie jeden Tag passieren könnten, so der „Plauderei" im Altenheim oder der Politiker, der auf seine Wiederwahl schielt.

Simone Melle nutzte den Rahmen, um ihren Weihnachtsgruß an alle Schüler und Lehrer zu richten.