Von Arlette Krickau

Staßfurt/Förderstedt l Das teilt der zukünftige Netzbetreiber 50Hertz mit. Die Genehmigungsbehörde hat die Festlegung im Rahmen ihrer Entscheidung zur Bundesfachplanung getroffen. Der Korridor ist die Grundlage für die Ermittlung des konkreten Leitungsverlaufs in anstehenden Planfeststellungsverfahren.

Förderstedt noch ungeklärt

Der Abschnitt A umfasst im Wesentlichen den Verlauf des SuedOstLinks durch Sachsen-Anhalt. Der nun feststehende Korridor konzentriert sich in weiten Teilen auf eine Bündelung mit den Autobahnen A14 und A9. Die Behörde folgt dabei der Variante, die 50Hertz als den am besten geeigneten Verlauf ermittelt hatte. Zudem sind für zwei Teilabschnitte, von Wolmirstedt bis Magdeburg Neu-Olvenstedt und von Welsleben bis Förderstedt, mögliche Freileitungsoptionen weiter zu untersuchen. Diese Untersuchungen hatten örtliche Kommunen Mitte 2017 beantragt.

Der Abschnitt A verbindet den Netzverknüpfungspunkt des SuedOstLinks, das Umspannwerk Wolmirstedt bei Magdeburg, mit dem Übergang zum Abschnitt B nördlich von Eisenberg in Thüringen.

21 Meter breit

Der festgelegte Korridor ist 1000 Meter breit. Über verschiedene Planfeststellungsverfahren muss nun der genaue Verlauf der Leitungstrasse ermittelt werden. Der sogenannte Schutzstreifen über den Erdkabeln soll bis zu rund 21 Meter breit werden.

Ein erster möglicher Verlauf der Leitungen innerhalb des festgelegten Korridors, die sogenannte Vorschlagstrasse, stellt 50Hertz ab 8. April 2020 unter www.50hertz.com/suedostlink öffentlich vor.

Hinweise zur Vorschlagstrasse sind bis 17. April möglich, teilt 50Hertz mit. Die erhaltenen Hinweise werden in den Anträgen dokumentiert und im folgenden Verfahren geprüft.