Staßfurt/Üllnitz l Bei hochsommerlichen Temperaturen suchten am Mittwoch auch im klaren Wasser des Albertinesees viele Badegäste Erfrischung. Doch nicht alle sind zufrieden. „Wir haben so eine schöne Badeanstalt, aber wenn man es nach Feierabend kaum noch schafft, weil das Freibad 18 Uhr schließt, dann kann man es auch sein lassen“, schimpft Sigrid Plümecke aus Förderstedt.

Mittlerweile ist aber auch der Albertinesee Üllnitz wie das Strandsolbad in Staßfurt bis 19 Uhr geöffnet. Ines Kunert vom zuständigen Fachdienst der Stadtverwaltung würde auch lieber schon jetzt noch längere Öffnungszeiten anbieten. Das sei allerdings erst mit Ferienbeginn möglich – dann von 9 bis 20 Uhr – die Bäder der Stadt zu öffnen. Viele Rettungsschwimmer würden noch zur Schule gehen oder studieren. Und weil Rettungsschwimmer insgesamt rar sind, könne immer mal wieder passieren, dass die Öffnungszeiten auf Grund der jeweiligen Personalsituation geändert werden müssen.

Am bisher heißesten Tag des Jahres war es Mittwoch am und im Wasser wohl am erfrischendsten. Bei Mittagshöchsttemperaturen von rund 35 Grad Celsius war das Seebad in Wolmirsleben genau der richtige Ort für eine Abkühlung, obwohl sich dort die Wassertemperatur bereits auf  28 Grad erhöht hat.

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Um die Mittagszeit wurden in der gepflegten Anlage gestern insgesamt rund 800 Badegäste registriert. Einige davon nutzten den Ponton des Bades für ihre Sprünge in das kühle Nass. Am 10. August soll Wolmirslebens Bürgermeister Knut Kluczka (CDU) bei der Sommerparty des Seebades von dort aus wie im vergangenen Jahr wieder im Anzug ins Wasser springen.  Mittwochnachmittag feierten die Schüler der Förderschule „Am Park“ in Wolmirsleben am Großen Schachtsee ihr Sommerfest.