Staßfurt l Was unternimmt die Stadt Staßfurt eigentlich in Sachen rostige Ablagerungen und Staub? Diese Frage stellten mehrere betroffene Anwohner. „Beim Ordnungsamt der Stadt Staßfurt sind bis letzte Woche zwei telefonische Beschwerden eingegangen, am 5. und 6. August“, kann Oberbürgermeister Sven Wagner (SPD) nach der Rückkehr aus seinem Urlaub antworten. Das Ordnungsamt habe die beiden Bürger daraufhin gebeten, ihre Beschwerden schriftlich an die Stadt zu senden, die diese dann zuständigkeitshalber an den Landkreis mit dem Fachdienst Natur und Umwelt weitergeleitet habe. So soll laut Wagner auch mit weiteren zukünftigen Meldungen verfahren werden.

Der Fachdienst des Landkreises wiederum informierte die Stadt, so Wagner, dass beide Sachverhalte als Beschwerden von ihm bearbeitet werden. Man habe mit den sich in seiner Zuständigkeit befindenden Unternehmen Kontakt aufgenommen und Kontrollen in der letzten Augustwoche durchgeführt. „Die Beschwerdeführerinnen wurden um Mithilfe im Rahmen der Ermittlungen gebeten“, gibt Wagner wieder.

Bereits als erstmals von neu auftretenden Rostflecken in Staßfurt im August die Rede war, habe Oberbürgermeister Wagner dies während seines Urlaubs dem Landkreis gemeldet und um Rückinformation gebeten.

Hierzu hat Wagner vom Salzlandkreis erfahren, dass eine Mitarbeiterin der Unteren Immissionsschutzbehörde des Landkreises am 4. August von 16.40 bis 18.45 Uhr zu einer Begehung der Umgebung der Förderstedter Straße und Friedensring vor Ort war. „Die vorgetragenen Ablagerungen konnten zunächst nicht festgestellt werden“, zitiert Wagner den Landkreis. „Bei einer erneuten Begehung durch den Salzlandkreis am 5. August waren, aufgrund eines konkreten Hinweises einer Bürgerin, auf einer Kfz–Motorhaube im Friedensring rostartige Ablagerungen ersichtlich.“

Am 6. August sei beim Salzlandkreis eine schriftliche Beschwerde einer Anwohner des Friedensring eingegangen, so Wagner. Über alle Fälle wurde das Landesverwaltungsamt informiert. Ergeben sich neue Erkenntnisse, würden Oberbürgermeister und die Stadt Staßfurt informiert, heißt es.