Frose l Zum 5. Königsempfang hatte der Vorsitzende des Kreisschützenverbands Aschersleben-Staßfurt Heiko Wurg am Sonnabend ins Schützenhaus Frose eingeladen. Schirmherr Landrat Markus Bauer würdigte die Schützenbrüder und -schwestern als „Sportler, Sozialarbeiter und Bildungsverantwortliche“. Für den Staßfurter Oberbürgermeister war dieser Empfang eine Premiere. Sven Wagner sagte, dass die Schützenvereine das für die Gesellschaft wichtige „Wir-Gefühl“ leben würden und mit Fairness, Heimatverbundenheit und Geselligkeit in jedem Fall ins Schwarze träfen.

Als Investition bezeichnete der stellvertretende Oberbürgermeister von Aschersleben Michael Schneidewind in seinem Grußwort die Förderung von Vereinsmitgliedern in der Stadt mit fünf Euro jährlich. Mit Wohlwollen nahm unterdessen Detlef Gürth als Präsident des Kreissportbunds Salzland die wieder wachsende Schar junger Sportschützen zur Kenntnis. Er hoffe, dass ihre Sportart bezüglich der Erfolge wieder zur „Sahnedisziplin“ bei internationalen Wettkämpfen werde und den Vereinen wünschte Gürth, dass sie in den kommenden Jahren weiterhin Nachwuchs gewinnen mögen.

Landrat Bauer sagte am Rande des Treffens, dass er im nächsten Jahr noch einmal einen Versuch starten werde, die Vertreter aller Schützenvereine der drei Kreisschützenverbände Aschersleben-Staßfurt, Bernburg und Schönebeck im Salzlandkreis zu einem gemeinsamen Empfang zu versammeln. Sie organisatorisch in einem Verband zu vereinigen, sei nicht seine Aufgabe. Das müssten die drei Verbände selbst regeln, so Bauer.