Landwirtschaft

GAP-Strategieplan: Kritik vom Kreisbauernverband Salzland

Deutschland hängt mit dem Strategieplan für die neue EU-Förderperiode der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) hinterher. Darunter leiden auch die Landwirte im Salzlandkreis. Katharina Elwert, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Salzland, kennt die Hintergründe.

Von Sabine Lindenau Aktualisiert: 06.08.2022, 15:17
Strohballen liegen auf einem geernteten Weizenfeld. Die Erträge sind aufgrund der Trockenheit im Salzlandkreis geringer als normal.
Strohballen liegen auf einem geernteten Weizenfeld. Die Erträge sind aufgrund der Trockenheit im Salzlandkreis geringer als normal. Harald Tittel/dpa

Schönebeck/Staßfurt - „Deutschland arbeitet noch am Strategieplan“, erklärt sie im Gespräch mit der Volksstimme. Dabei hätte dieser längst verabschiedet sein müssen. Die Folge: Den Landwirten fehlt die Planungssicherheit. Jetzt, wo die Getreideernte weitestgehend gelaufen ist, müssten längst Pläne für das neue Jahr aufgestellt werden. Flächen müssen vorbereitet, Saatgut und Dünger bestellt werden. „Aber wir hängen in der Luft“, sagt Elwert. Vor allem Entscheidungen zu Stilllegungsflächen und Fruchtfolgen seien wichtig für die Ackerbauern. „Die EU hat den Mitgliedsstaaten Anfang letzter Woche für 2023 freigestellt, ob sie das umsetzen oder nicht.“ Doch dazu müssen diese eigene Verordnungen auf den Weg bringen. Den Landwirten läuft die Zeit davon, wie Andreas Pfanne in Ranies.

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