Der Hecklinger Frauenchor beeindruckt Publikum beim 4. Herbstkonzert mit breitem Repertoire

Herbstliche Klänge aus nah und fern

Von Philipp Queitsch

Den Herbst begrüßen und das Publikum begeistern - dieses Ziel hatte sich der Hecklinger Frauenchor am Sonnabend gesetzt. Mit einem bunten Programm und einem musikalischen Gast schufen die Damen eine ganz eigene Atmosphäre.

Hecklingen l "Die Mischung macht\'s". So oder so ähnlich hieß wohl das Motto des Herbstkonzertes in Hecklingen, denn die Damen des Frauenchors bewegten sich mit ihren Liedern zwischen Filmen, Musicals, aber auch traditionellen Volksliedern zum Mitsingen. "Wir veranstalten dieses Konzert jetzt im vierten Jahr in Folge. Für uns ist diese Veranstaltung ein Höhepunkt in jedem Jahr", verriet Monika Freitag, Vorsitzende des Chors, im Vorfeld. Im Ensemble ist auch ein Mann tätig. Bernd Krafczyk ist der Chorleiter und hat alle Lieder mit den Frauen einstudiert. "Wir nutzen dieses Konzert immer, um neue Stücke aus unserem Repertoire zu präsentieren", erklärte er.

Dass sich diese neuen Stücke ebenso sehen lassen können, wie die bereits bekannten, ließ sich gut an der Reaktion des Publikums beobachten. Kaum ist der Gesang ausgeklungen, hagelt es frenetischen Beifall von den etwa 60 erschienenen Besuchern. Obwohl jedes der Lieder mit ausgewogener Mehrstimmigkeit glänzte, waren immer noch Höhepunkte im Programm auszumachen. "Wir haben den schwedischen Film ,Wie im Himmel\' gesehen und ein Lied ließ uns nicht mehr los", berichtete Dagmar Kaminski, die zwischendurch mit lustigen und poetischen Moderationen für Stimmung sorgte. Gemeint ist "Gabriellas Song" der zur Überraschung der Anwesenden in der schwedischen Originalversion gesungen wurde. Im zweiten Teil des Programms bewiesen die Damen abermals, dass zum Singen auch manchmal sprachliche Begabung gehört, denn mit einem Liebeslied aus Tansania kehrte ein Stück Afrika in den Stadtsaal "Stern" ein. Natürlich boten sie das Lied in der Originalsprache Suaheli dar. Für instrumentales Vergnügen sorgte der 13-jährige Florian Borges mit seinem Xylophonspiel. Ein Konzert für Jung und Alt.