Straßen

Reparatur: Warum es einige Wochen dauern kann

In Löderburg fragen sich Bürger, warum sich Arbeiten an einer Straße hinziehen.

Löderburg l Erst war es Egon Kiesewetter, der sich in der Redaktion meldete: Er wohnt in der Karl-Marx-Straße in Löderburg und ärgert sich darüber, wie zwei Baulöcher verfüllt wurden. Nach einem Wasserrohrbruch habe man nur Schotter in die Löcher gekippt. „Der grobe Schotter fliegt umher, wenn die Autos drüber fahren“, erklärt er. Sogar das Ordnungsamt hätte man gerufen. Schon vor drei Wochen sei die Straße geöffnet worden.

Einen Tag später kommt Harald Hannemann aus Löderburg in die Redaktion. Er sorgt sich um mögliche Schäden, „wenn die Schottersteine gegen Autos fliegen“, weiß aber nicht, an wen er sich deswegen wenden soll. „Ich verstehe nicht, warum nach drei Wochen noch nichts passiert ist.“

Andreas Beyer, Geschäftsführer vom Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) „Bode-Wipper“ bestätigt, dass der Verband dort die Straße geöffnet hat und empfiehlt für solche Fälle in Zukunft kurz den WAZV anzurufen. Die Straße „wurde behelfsmäßig zugeschottert.“ Asphaltarbeiten aber vergibt der WAZV immer an den Stadtpflegebetrieb der Stadt Staßfurt. „Der Auftrag ist auch seit drei Wochen ausgelöst.“

Rainer Busse, Teamchef vom Stadtpflegebetrieb, aber hat den Auftrag noch nicht erhalten: „Unsere Verwaltung sammelt alle Aufgaben für unser Team. Wir bekommen dann eine Liste.“ Der Stadtpflegebetrieb sammelt die Aufträge, da es wirtschaftlicher ist, mehrere solcher Löcher zusammenhängend zu schließen, als immer mal eins. In den nächsten ein bis zwei Wochen wird die Sache aber erledigt sein.