Festveranstaltung im Salzlandtheater Staßfurt / Preise für Frauen, die herausragendes ehrenamtliches Engagement zeigen

Salzlandfrau(en): Sieben, die Besonderes leisten

Von Heike Liensdorf

Frauen, die sich in außergewöhnlichem Maß ehrenamtlich engagieren, standen am Freitagabend im Salzlandtheater Staßfurt im Mittelpunkt. Für sieben von ihnen gab es eine ganz besondere Auszeichnung: Sie wurden als "Salzlandfrau(en) 2013" geehrt.

Staßfurt l Die holde Weiblichkeit war am Freitagabend im Salzlandtheater Staßfurt in der absoluten Überzahl. Und so sollte es auch sein - am Frauentag, am Tag, an dem der Preis "Salzlandfrau 2013" vergeben wurde. Während der Chor des Dr.-Frank-Gymnasiums mit Liedern einstimmte, flimmerten 28 Namen aus dem Salzlandkreis über die Leinwand. Die Nominierten für "Salzlandfrau 2013". Die Vorschläge kamen von Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen oder Organisationen, in denen sie tätig sind und aus deren Sicht sie Herausragendes leisten. Die Wahl ist der Jury nicht leichtgefallen, hieß es. Die Kategorien Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Soziales reichten nicht aus, um diejenigen zu ehren, die man ehren wollte. Somit gab es zwei Sonderpreise: im Bereich Sport und für das Lebenswerk (siehe nebenstehende Beiträge).

Die Worte der Laudatoren berührten und die Überraschungen für die Ausgezeichneten gelangen. So zeigte sich Rita Kahl sichtlich aufgelöst: "Ich soll jetzt hier was sagen. Mir zittern die Knie. Ich wurde hierher entführt", gab die Ascherslebenerin "Salzlandfrau 2013" in der Kategorie Wirtschaft zu. Gerührt zeigte sich Doris Frensel. Die Calbenserin wurde in der Kategorie Soziales geehrt: "Danke für die Auszeichnung. Das zeigt mir, dass meine Arbeit gewürdigt wird. Ich kann also mit meiner ehrenamtlichen Arbeit weitermachen, wo ich heute aufgehört habe." Als eine Ehre empfand dies Dorothea von Pock. Die Schönebeckerin, die in der Kategorie Kultur einen Preis bekam, sagte: "Für mich ist es eine große Überraschung, dass man mich ausgewählt hat. Ich tue doch eigentlich nur das, was man tun muss." Ein Dankeschön schickte sie an ihre Partner, ohne die Ideen nicht umsetzbar wären. Für Ulrike Quasthoff ist Fußball "meine Leidenschaft", so die Staßfurterin, die einen Sonderpreis erhalten hat. Gern wolle sie noch einige Jahre den Kleinen etwas beibringen, damit aus ihnen "große Fußballer werden".

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