Gymnasium

Spende sorgt in Staßfurt für Aloha-Spirit im Musik-Unterricht

Sie dürfen nicht singen, geschweige denn Blasinstrumente im Unterricht spielen. Doch jetzt haben die Schüler des Staßfurter Dr.-Frank-Gymnasiums mit Unterstützung des Fördervereins der Schule 30 Ukulelen bekommen. Und die dürfen trotz Pandemie bespielt werden.

Pandemiebedingt dürfen die Musikschüler des Dr.-Frank-Gymnasiusm in Staßfurt schon seit geraumer Zeit weder singen, noch Blasinstrumente spielen. Die 30 Ukulelen, die der Fachbereich Musik mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Schule angeschafft hat, hingegen dürfen bespielt werden. Und das freut sowohl Lehrer als auch Schüler.
Pandemiebedingt dürfen die Musikschüler des Dr.-Frank-Gymnasiusm in Staßfurt schon seit geraumer Zeit weder singen, noch Blasinstrumente spielen. Die 30 Ukulelen, die der Fachbereich Musik mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Schule angeschafft hat, hingegen dürfen bespielt werden. Und das freut sowohl Lehrer als auch Schüler. Foto: Gymnasium

Staßfurt - vs

Was ertönt denn da aus den Räumen des Gymnasium Staßfurt? Diese Frage mag sich so manch Passant und vermutlich auch der ein oder andere Schüler stellen, wenn da die doch etwas ungewöhnlichen Töne aus den Musikräumen des Dr.-Frank-Gymnasiums erklingen.

Die Erklärung für die Klänge liefert Musik-Lehrerin Bettina Eisenächer, die den Fachbereich Musik des Gymnasiums leitet: „Seit einigen Wochen ertönen tatsächlich neue, ungewohnte Klänge aus den Musikräumen des Dr.-Frank-Gymnasiums – es sind die Klänge mehrerer Ukulelen, die ein Gefühl von hawaiianischer Lebensfreude auf den Gängen des Schulgebäudes verströmen.“

Für Praxis im Unterricht

Hawaii in Staßfurt also, oder was steckt hinter den Ukulelen-Klängen? „Seit Ausbruch der Pandemie ist es an den Schulen des Landes Sachsen-Anhalt nur schwer möglich, einen praxisorientierten Musikunterricht zu gestalten, da das gemeinsame Singen und Spielen von Blasinstrumenten aufgrund der damit verbundenen höheren Ansteckungsgefahr nicht mehr erlaubt sind“, erklärt die Lehrerin. Um den Schülern dennoch neben den musiktheoretischen Grundlagen auch praktische Inhalte vermitteln zu können, kam der Fachbereich Musik des Gymnasiums auf die Idee, einen Klassensatz Ukulelen zu erwerben.

„Was so einfach klingt, stellte sich als Problem heraus. Denn die finanziellen Mittel sind knapp“, berichtet Eisenächer. Doch dank der Unterstützung des Schulfördervereins des Gymnasiums wurde der hawaiianische Ukulelentraum für den Fachbereich wahr und 30 Instrumente konnten angeschafft werden.

„Seither begeistern sich die Schülerinnen und Schüler fast aller Musikklassen für die neuen Instrumente. Inzwischen können sie bereits einfache Melodien spielen und bekannte Lieder auf der Ukulele begleiten“, ist Bettina Eisenächer stolz auf ihre Schützlinge, deren Dank, wie auch der der anderen Musikkollegen dem Förderverein gilt.