Sommerferien

Staßfurt: Kostenlose Ferienpässe

Der Pass bietet allen Kindern und Jugendlichen in Staßfurt zwischen sechs und 25 Jahren kostenfreie oder vergünstigte Eintritte in Strandsolbad, Albertinesee, Tiergarten und Hof der Klugen Tiere.

Von Enrico Joo 12.07.2021, 17:25
Dank der Volksbank um Maxmilian Kliebisch (links) gibt es den Ferienpass in diesem Jahr gratis. Stadtjugendpflegerin Jessica Krengel-Lienau und Oberbürgermeister Sven Wagner freuen sich.
Dank der Volksbank um Maxmilian Kliebisch (links) gibt es den Ferienpass in diesem Jahr gratis. Stadtjugendpflegerin Jessica Krengel-Lienau und Oberbürgermeister Sven Wagner freuen sich. Foto: Enrico Joo

Staßfurt - Nur noch wenige Tage, dann haben auch die Kinder in Staßfurt und den Ortsteilen endlich Sommerferien. Wie jedes Jahr bietet die Stadt Staßfurt dabei einen Ferienpass an, um den Sommer für die jüngsten Staßfurter zu versüßen. Der Ferienpass richtet sich an Kinder und Jugendliche von sechs bis 25 Jahren.

Dieser bietet auch in 2021 wieder einige Vorteile bei der Freizeitgestaltung. So gibt es für Besitzer des Passes zehn Mal kostenfreien Eintritt in das Strandsolbad oder den Albertinesee in Üllnitz. Es gibt einmal freien Eintritt in das Stadt- und Bergbaumuseum sowie einen ermäßigten Eintritt für einen Euro in den Tiergarten. Des Weiteren gibt es einmal 50 Prozent Rabatt auf den Eintritt in den Hof der klugen Tiere in Atzendorf und zu guter Letzt 20 Prozent Rabatt auf den Einkauf bei Sport Koppius in der Steinstraße 52 in Staßfurt.

Die gute Nachricht ist: Wahrscheinlich gibt es den Ferienpass für alle kostenfrei. Eigentlich sollte er wie in den vergangenen Jahren einen Euro kosten. Aber die Volksbank Börde-Bernburg hat sich dazu entschieden, diese Kosten zu übernehmen. „Wir haben geschaut, wie wir Kinder in der Region auch längerfristig unterstützen können“, erzählt Maximilian Kliebisch, Leiter des Kundencenters in Staßfurt. „Uns ist es wichtig, als ortsansässiges Unternehmen auch in der Region zu unterstützen.“

Ferienpass attraktiver gestalten

So kam es eben dazu, dass Stadtjugendpflegerin Jessica Krengel-Lienau einen Anruf von der Volksbank bekommen hat. Diese freute sich natürlich über die Anfrage. Ursprünglich wollte die Volksbank nur für die ersten 200 Ferienpässe aufkommen. „Wenn die Resonanz höher ist, können wir uns aber vorstellen, weitere Ferienpässe zu bezahlen“, so Kliebisch.

Im vergangenen Jahr wurden etwa 170 Ferienpässe verkauft, berichtet Stadtjugendpflegerin Jessica Krengel-Lienau. „Sonst liegen wir zwischen 250 und 350. Es liegt wahrscheinlich an Corona, dass es in 2020 weniger waren“, sagt sie. Nun gibt es in 2021 ein verbessertes Angebot für den Ferienpass, auch deswegen hofft sie, dass mehr Pässe den Weg in die Bevölkerung finden.

Auch Oberbürgermeister Sven Wagner (SPD) hofft darauf, dass der Ferienpass zum Hit wird. „Wir haben attraktive Angebote. Wir haben uns für die nächsten Jahre auch vorgenommen, über den Tellerrand zu schauen und die Attraktivität weiter zu erhöhen“, sagt er. „Wir wollen mit unseren Pfunden wuchern.“

Das war in 2020 und auch in 2021 schwieriger. „Wir haben im vergangenen Jahr die Betriebe nicht individuell angeschrieben, ob sie uns unterstützen“, sagt Krengel-Lienau. „Uns war klar, dass in der Corona-Zeit jeder mit sich zu tun hatte.“ Sven Wagner pflichtet bei. „Es liegt ein schwieriges Jahr hinter uns. Aber jetzt steht die Sommerzeit bevor.“