Egeln l „Die Arbeiten im Breiteweg sind weit fortgeschritten“, sagte Bürgemeister Reinhard Luckner (UWGE) in der jüngsten Stadtratssitzung am Dienstagabend im Egelner Rathaus. Die neue Straßenbeleuchtung sei fertig. „Jetzt sieht es dort sehr schön aus“, so das Stadtoberhaupt.

Der Breiteweg wird von der Mühlenstraße bis zur Tarthuner Straße, wo es bis vor kurzem noch eine holprige Kopfsteinpflasterstrecke gab, grundhaft erneuert. Dabei handelt es sich um das letzte Teilstück der Egelner Hauptstraße. Die anderen Abschnitte konnten in den Jahren nach der Wende mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Stadtsanierungsprogramm des Landes bereits auf Vordermann gebracht werden.

Das vor wenigen Wochen in Angriff genommene letzte Teilstück wurde in zwei Bereiche eingeteilt. Der erste verläuft vom Ende des Sanierungsgebietes bis zur Einmündung in die Klosterstraße und der zweite von der Klosterstraße bis zur Tarthuner Straße. Die Stadt hat dafür laut Bürgermeister 286 800 Euro Förderung vom Land bekommen.

Verärgert ist Luckner über die Unvernunft einiger Bürger, die mit einem Fahrrad oder zu Fuß über die dortigen Grünflächen laufen, auf denen neuer Rasen ausgesät worden war.

Am 2. September und damit planmäßig hat auch der grundhafte Ausbau der Mühlenstraße im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten von der Worthstraße bis zur in der Nähe befindlichen Grünfläche begonnen, teilte Luckner den Stadträten mit. Diese Straße soll von der Worthstraße bis zur ehemaligen Molkerei komplett saniert werden.

„Wir sind auch hier schon weit gekommen. Die Bauarbeiter haben bereits das alte Pflaster aufgenommen und mit den Erdarbeiten begonnen. Was die Bauleute in den wenigen Tagen geschafft haben, ist lobenswert.“

Reinhard Luckner, Bürgermeister

„Wir sind auch hier schon weit gekommen. Die Bauarbeiter haben bereits das alte Pflaster aufgenommen und mit den Erdarbeiten begonnen. Was die Bauleute in den wenigen Tagen geschafft haben, ist lobenswert“, sagte der Bürgermeister. Nicht in Ordnung ist aus seiner Sicht, dass dort Fußgänger ihren Hund ausführen und zulassen, dass dieser sein Geschäft verrichten darf, ohne den Kot anschließend zu entfernen, monierte Luckner. Das sei für die Bauarbeiter am nächsten Tag nicht gerade angenehm.

Die Anwohner seien über den Bauablauf, der sich bis in das kommende Jahr erstrecken wird, informiert worden, sagte der Bürgermeister.

Im ersten Abschnitt, der sich durch eine nur 3,65 Meter breite Fahrbahn auszeichnet und deshalb eine Einbahnstraße bleiben soll, sind keine Hochborde vorgesehen. „Der Fußweg erhält den gleichen Ausbau wie die Straße“, sagte der Planer Christian Boos in einer Stadtratssitzung im Mai, wo das Projekt den Anwohner vorgestellt worden war. Im zweiten Abschnitt bis zur Molkerei sei eine bitumöse Ausführung geplant. „Das dritte Teilstück ab der Molkerei, das verwahrlost aussieht, soll durch eine Grünanlage aufgewertet werden“, kündigte Boos an. Er will mit dem grundhaften Straßenausbau nicht bis zur Brücke in Richtung Wasserburg vordringen. „Das Bauwerk ist mir nicht ganz geheuer“, sagte der Planer. Seinen Worten zufolge soll die Mühlenstraße durch attraktive kleinbleibende Stadtbäume und entsprechende Parktaschen optisch aufgewertet werden.

„Von der Worthstraße bis zur Verkehrsinsel werden wir ein Parkverbot beziehungsweise ein eingeschränktes Halteverbot einrichten“, stellte der Bürgermeister im Mai in Aussicht. Fünf bis sechs Poller sollen den Kraftfahrern deutlich machen, dass das Parken in dieser engen Straße nicht erwünscht sei. Luckner will dort nach der Fertigstellung im Wohngebiet Am Mühlenholz eine Tempo-30-Zone einrichten.

Die Anwohner müssen sich in beiden Fällen an den Kosten für den Straßenausbau beteiligen.