Poritz l Die Zahl der Flächenbrände riss auch am Wochenende nicht ab. Aufgrund der trockenen Witterung mussten Feuerwehrleute im Landkreis an einigen Stellen raus, weil wieder einmal Ackerflächen in Brand geraten waren.

Feuer mit größter Ausdehnung

Die größte Ausdehung hatte dabei ein Feuer, das gegen 16.30 Uhr am Sonnabend nahe des Bismarker Ortsteils Poritz ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte gingen von rund 40 Hektar Acker und auch Waldfläche aus. Die Rauchschwaden waren bis nach Stendal zu sehen.

Am Verbindungsweg von Poritz nach Berkau brannte zunächst ein Roggenfeld. Der Wind trieb die Flammen vor sich her und die Landwirte versuchten mit Traktoren und Scheibeneggen ein Ausbreiten von Berkau in Richtung Poritz zu verhindern. Nach und nach rückten die Wehren an, im Minutentakt fuhren die wasserführenden Einsatzfahrzeuge der Einheitsgemeinde Bismark den Einsatzort an. Sowohl von Poritz als auch von Berkau aus ging es zum Brandort. Dieser hatte sich seit der Alarmierung aber schon verlagert und aus dem anfänglichen Getreidefeldbrand war zusätzlich ein Waldbrand geworden.

222 Feuerwehrleute im Einsatz

Nun ging es ganz schnell, denn Wehren aus Kalbe, Gardelegen und Stendal rückten in Poritz an. 26 Feuerwehren mit 222 Kameraden und 39 Fahrzeuge waren im Einsatz.

Ein anderes Feuer gab es ab 17.15 Uhr in Neukirchen, Altmärkische Wische. Dort brannte ein abgeerntes Getreidefeld, ein Wald und eine Scheue. Es entstand ein Schaden von rund 60 000 Euro.