Grieben l Pendler zwischen den Landkreisen Jerichower Land und Stendal können seit heute etwas langer schlafen, denn die Fähre zwischen Ferchland und Grieben fährt wieder. Gemeinsam mit den Elbfähren Barby, Groß-Rosenburg und Breitenhagen wurde der Fährbetrieb in der vergangenen Woche wegen Hochwasser eingestellt. Pendler mussten in dieser Zeit einen Umweg von über 40 Kilometer in Kauf nehmen. So erging es auch Frank Meier. Sein Arbeitsplatz beim Wasser- und Schifffahrtsamt liegt direkt am anderen Elbufer. In wenigen Minuten ist er mit der Fähre dort.

Die vergangenen Tage hatte er aber eine Arbeitsanfahrt von fast einer Stunde, da die nächste und einzige Möglichkeit über die Elbe zu kommen, die Brücke bei Tangermünde war. Bereits am Freitag, den 24. Februar, änderten sich die Fährzeiten der Fähre "Werben" in Räbel. Auf Grund der Umstellung auf Motorfähre wegen zu hoher Pegelstände. Während die Fähren in der Altmark also wieder Fahrt aufgenommen haben, ist eine Überfahrt bei Barby, Groß-Rosenburg und Breitenhagen weiterhin nicht möglich. Dort behindert noch immer das Hochwasser der Elbe den Fährverkehr.