Sichere Weihnachten

Stadtwehrleiter Michael Geffers wünscht frohe Weihnachten und gibt diese Sicherheitstipps:

Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand von Gestecken und ähnlichem zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.

Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können.

Verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material. Erneuern Sie abgebrannte Kerzen rechtzeitig und halten Sie einen Mindestabstand ein.

Entzünden Sie keine Wunderkerzen am Baum.

Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.

Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.

Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.

Stendal l Zur Vorweihnachtszeit gehört für die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal auch der letzte Dienstabend. In diesem Jahr präsentierte Stadtwehrleiter Michael Geffers nicht nur einen Rückblick auf das bisherige Einsatzjahr, sondern stellte mit Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) ein neues Fahrzeug in Dienst. Der Rüstwagen ist mit den Einsatzgeräten ausgestattet, die die Feuerwehr für die immer häufiger notwendigen technischen Hilfeleistungen braucht. Auch im Hinblick auf die Autobahn ist er ein wertvolles Fahrzeug im Gerätehaus.

In seinem Rückblick hob der Stadtwehrleiter einige Einsätze heraus, beispielsweise den Garagenbrand in Borstel am 31. Januar, den Brand am 28. März in der Brauhausstraße oder den Brand des Imbisses vor dem E-Center in der Industriestraße am 22. August. Im Gespräch mit der Volksstimme betonte Geffers einmal mehr die Wichtigkeit und den Nutzen von Rauchmeldern, die oftmals schlimmere Folgen eines Brandes verhindern. „Die Menschen verlassen schneller die Wohnung und sicherlich wird dann auch schneller die Feuerwehr gerufen“, sagte er.

Lehrgänge und Trainings

Doch zum Aufgabenbereich der Feuerwehr gehört nicht nur das Löschen von Feuern. Verschiedene Tierrettungen, Befreiung von Personen aus dem Fahrstuhl und Türöffnungen für den Rettungsdienst stehen ebenfalls im Einsatzprotokoll.

Um auf die Einsätze vorbereitet zu sein, gehören regelmäßige Ausbildungen und Lehrgänge ebenso zum Feuerwehrleben. Im zu Ende gehenden Jahr gab es unter anderem Truppmannlehrgänge und ein Fahrsicherheitstraining.

Oktober war Rekordmonat

329 Einsätze hatte die Wehr bis zum letzten Dienstabend in diesem Jahr absolviert – 58 mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Geffers präsentierte die Einsatzzahlen seit 1984, mehr Einsätze als in diesem Jahr wurden zuletzt 1999 erreicht, vor der Jahrtausendwende mussten die Feuerwehrleute 333-mal ausrücken. Fast sechsmal so oft wie 1984, als es lediglich 58 Einsätze waren. Die höchste Einsatzzahl gab es 1996 mit 501, ein Jahr später waren es immerhin noch 440.

Der Oktober war in diesem Jahr der Monat mit den meisten Einsätzen, 63-mal wurde die Feuerwehr um Hilfe gerufen. Im Juni waren es 38 Einsätze, im September 36. Das Schlusslicht bildet der Dezember mit bislang sechs Einsätzen.